Achtung! Trickbetrüger am Telefon und Haustür

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Die Polizei Hamburg warnt vor falschen Polizisten, Staatsanwälten und Handwerkern Symbolfoto: wb

Die Polizei Hamburg warnt vor falschen Polizisten, Staatsanwälten und Handwerkern

Hamburg Zwischen dem 30. März und 2. April wurden in verschiedenen Hamburger Stadtteilen (Uhlenhorst, Rothenburgsort, Poppenbüttel) insgesamt zwölf Frauen Opfer von Trickbetrugsversuchen. Bei den telefonischen Trickbetrugsversuchen gab sich der Täter als Polizeibeamter mit dem Namen „Thomas Wagner“ aus und nannte zudem Bezeichnungen realer Polizeidienststellen. Er sagte, man habe angeblich einen rumänischstämmigen Täter festgenommen. Dabei habe man angeblich auch sensible Daten der jeweiligen Angerufenen und Listen über ihre Besitztümer sichergestellt. Der Anrufer forderte die Frauen auf, ihre wirtschaftlichen Verhältnisse am Telefon preiszugeben. Bei einem dieser Anrufe gab sich der Täter als „Staatsanwalt Brinkmann“ aus. Alle Frauen bemerkten jedoch den Betrugsversuch und beendeten die Telefongespräche.

Betrugsversuche an der Haustür

Bei einem Trickversuch an der Haustür gab sich der Täter als Polizeibeamter aus. Sein Opfer, eine 90 Jahre alte Frau, weigerte sich jedoch, die Wohnungstür zu öffnen. Auch als der angebliche Polizist ankündigte, er wolle einen Kollegen holen, blieb die Tür verschlossen.

Täterbeschreibung falscher Polizist

Der Beschuldigte ist zwischen 55 und 60 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß und hat eine schlanke Figur.

Trickbetrug scheitert

Bei einem weiteren Trickbetrugsversuch an der Haustür gab sich der Täter als Wasserwerker aus und verschaffte sich Zugang zum Badezimmer. Die Bewohnerin, eine 73 Jahre alte Frau, weigerte sich jedoch, den Mann allein zu lassen und das Wasser in der Küche abzustellen. Da die Frau den Täter nicht aus den Augen ließ, entfernte dieser sich aus der Wohnung.

Täterbeschreibung falscher Handwerker

Der Tatverdächtige ist zwischen 35 und 40 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß. Er hat eine schlanke Figur und dunkle Haare. (ngo)

Die Polizei Hamburg rät

- Rufen Sie beim kleinsten Verdacht den Polizeinotruf 110 an. Dort erfahren Sie, ob der Anrufer tatsächlich ein Polizist ist

- Polizeibeamte geben keine Bankaufträge, fragen nicht nach Bankdaten, wirtschaftlichen Verhältnissen oder Geldverstecken

- Lassen Sie sich ggf. den Polizei-Dienstausweis zeigen und nehmen Sie sich Zeit, diesen sorgfältig zu prüfen
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