Brutale „Wildpinkler“

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Symbolbild: thinkstock
Bramfeld. Zum Ärger einer Anwohnerin aus dem Buschrosenweg verrichteten kürzlich drei junge Männer an der Hauswand ihre Notdurft. Als sich die 27-Jährige von ihrem Balkon aus lautstark an die Übeltäter wandte und rief, sie sollten das unterlassen, entwickelte sich ein Streit, in den sich auch ein Nachbar einschaltete. Das Trio forderte den 44-Jährigen auf, doch nach unten zu kommen, was dieser auch tat. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn einer der 20 bis 25 Jahre alten schwarzhaarigen Männer begann auf ihn einzuschlagen. Als er sich zur Wehr setzte, hielt ihn der Begleiter fest, und er kassierte weitere Schläge. Dann flüchteten die Täter. Eine Sofortfahndung verlief negativ. Der Geschädigte wurde mit blutender Nase, einer Jochbeinschwellung und Schürfwunden per Rettungswagen in das Bundeswehrkrankenhaus eingeliefert. (th)

Fenster geputzt, Schmuck geklaut

Barmbek. Eine Rentnerin war vor Kurzem im Wiesendamm unterwegs, als sie von einem älteren Mann angesprochen wurde, der fragte, wie viele Fenster ihre Wohnung habe und ob sie Hilfe beim Putzen benötige würde. Dann nannte der Fremde einen Preis von 20 Euro. Unter dem Gesichtspunkt, dass ihre Fenster eine Putzaktion nötig hätten, stimmte die 88-Jährige zu und nannte ihre Adresse in der Hufnerstaße. Als sie etwas später dort eintraf, wartete der Fensterputzer bereits, im Schlepptau einen Begleiter. Die beiden 55 bis 65 Jahre alten Männer, die sich „Thomas“ und „Michael“ nannten, reinigten die Fenster zur Zufriedenheit ihrer Auftraggeberin, kassierten 20 Euro und ließen sich die Telefonnummer zwecks möglicher späterer Aufträge geben, ehe sie sich verabschiedeten. Eine halbe Stunde später stellte die alte Dame fest, dass ihr goldenes Armband aus einer Schale im Schlafzimmer verschwunden war. Kurz darauf klingelte das Telefon. Am anderen Ende der Leitung war einer der mutmaßlichen Diebe und fragte, ob er seine Brille liegen gelassen habe. Die Rentnerin entgegnete, dass sie ihr Armband zurück haben wolle, worauf der Mann behauptete, von nichts zu wissen. Dann legte er auf. (th)

Versuchter Mord

Barmbek. Eine schreckliche Tat mit glimpflichen Ausgang meldet die Polizei aus einer Wohnung in der Heitmannstraße, in der ein Ehepaar trotz Trennung noch gemeinsam lebt. Am vergangenen Donnerstag um 2 Uhr versuchte der 47-jährige Mann seine Frau (42) in ihrem Schlafzimmer mit einem Kissen zu ersticken. Dem durch Hilfeschreie der Mutter alarmierten Sohn (10) gelang es, seinen Vater von der Tat abzubringen. Zwar flüchtete der Mann anschließend aus der Wohnung, doch konnte er wenig später von der alarmierten Polizei im Bereich Jarrestraße / Hölderlinsallee festgenommen werden. (th)

Zu teuer gekauft

Bramfeld. In einer Bäckerei in der Bramfelder Chaussee erschien vor Kurzem eine Frau, die der Mitarbeiterin Parfüm zum Verkauf anbot. Restbestände aus ihrem eigenen Geschäft, wie die Kundin behauptete. Der Angestellten gefiel der Geruch ausgesprochen gut, und in der Annahme, sie habe ein Schnäppchen gemacht, nahm sie der schwarzhaarigen, etwa 45 Jahre alten Frau vier Flakons für insgesamt 100 Euro ab. Völlig überteuertes Parfüm, wie die 29-Jährige später zu Hause bei einer Recherche im Internet feststellte. Der Wert betrug nur knapp 40 Euro. (th)

Falschgeldtrick

Bramfeld. Bei einem in der Anderheitsallee wohnendem Rentner tauchten vor Kurzem zwei Männer auf, die sich als Kriminalbeamte vorstellten und davon berichteten, dass Falschgeld im Unlauf sei. Sie ließen sich die Barschaft des 87-Jährigen zeigen und erklärten, das Geld zwecks Überprüfung mitnehmen zu müssen. Kurz nach dem die vermeintlichen Beamten wieder gegangen waren, schöpfte der alte Herr Verdacht, dass er möglicherweise Opfer eines Betruges geworden war. Er schaltete die „richtige“ Polizei ein und erstattete Anzeige. (th)
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