Der neue Bünabe von Barmbek-Süd

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Der „Alte“ und der „Neue“: Joachim Novotny (l.) wird in Barmbek-Süd von Kai-Uwe Petersen abgelöst Foto: Heume
Hamburg: Oberaltenallee 42 |

Stadtteilpolizist Kai-Uwe Petersen löst Joachim Novotny ab und dreht jetzt seine Runden durchs Quartier

Von Ruth Heume
Barmbek
Sie werden Stadtteilpolizisten genannt, der offizielle Titel lautet „Beamte des besonderen Fußstreifendienstes“ (BFS). Bekannt sind sie jedoch wohl am ehesten unter der alten Bezeichnung „bürgernahe Beamte“ (BünaBe). Und das kennzeichnet eigentlich am besten ihre Hauptaufgabe: den Kontakt zum Bürger. Da ist es immer gut, wenn der Beamte lange im selben Stadtteil bleibt, die Bürger kennen ihn und er kennt seinen Kiez. Doch manchmal steht trotzdem ein Wechsel an. So ging die Zeit für Joachim Novotny (54) in Barmbek-Süd im vergangenen August nach zehn Jahren zu Ende. In der Januarsitzung des Stadtteilrates stellte er nun seinen Nachfolger vor.

Jahrelange Erfahrung

Während Novotny jetzt in Uhlenhorst seine Runden an der Alster dreht, kümmert sich Kai-Uwe Petersen (54) um die Nöte und Sorgen der Bürger in Barmbek-Süd. Sein Revier befindet sich im Viereck zwischen Wagnerstraße, Hamburger Straße, Dehnhaide und Friedrichsberger Straße. Genau wie sein Vorgänger ist Petersen ein erfahrener Polizist: seit 1978 im Dienst, war er 20 Jahre in St. Georg tätig. Auch Barmbek kennt er bereits gut aus seiner Zeit im alten Polizeikommissariat (PK) 32 an der Weidestraße, wo er schon einmal bürgernaher Beamter war. Zwischendurch arbeitete er acht Jahre als Ermittler. Jetzt ist das PK 31 an der Oberaltenallee 42 der Dienstsitz von Kai-Uwe Petersen. Dort wird man ihn aber selten antreffen, denn sein Arbeitsplatz ist die Straße. „Das wichtigste an unserer Arbeit ist der Kontakt zu Bürgern und Geschäftsleuten vor Ort“. Zahlreiche Termine in Schulen, Senioreneinrichtungen und Flüchtlingsunterkünften stehen ebenso auf der Tagesordnung eines BünaBe. „Wir sind vor allem präventiv und beratend tätig.“ Das Schreiben von Knöllchen ist da eher Nebensache: „Natürlich schreiten wir ein, wenn eine schwerwiegende Verkehrsbehinderung vorliegt.“ Die Überwachung von Parkscheinzonen wird jedoch überwiegend von Angestellten der Polizei Hamburg und neuerdings auch vom Parkraummanagement im Landesbetrieb Verkehr (LBV) durchgeführt.

Fokus auf Trickdiebe

Ein besonders großes Thema in diesen Tagen sind vermehrt auftretende Trickdiebstähle, von denen besonders ältere Menschen betroffen sind. Das PK 31 hat das zum Anlass genommen, im Einkaufszentrum Hamburger Meile einen Informationsstand aufzustellen. Dort können sich Interessierte am 17. und 18. März den ganzen Tag zu diesem Thema informieren. Das ist auch eine gute Gelegenheit, den „Neuen im Revier“ einmal persönlich kennenzulernen.
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