Drogengeschäft in Barmbek geplatzt

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Drogenhandel geplatzt: Fünf Festnahmen Symbolfoto: wb

Polizei Hamburg nimmt fünf Tatverdächtige vorläufig fest

Barmbek Die Polizei hat im Rahmen eines erneuten Schwerpunkteinsatzes zur Bekämpfung der Drogenkriminalität 85 Personen überprüft und 33 Aufenthaltsverbote erteilt. Fünf Tatverdächtige wurden wegen des Verdachts des Drogenhandels vorläufig festgenommen. Das Rauschgiftdezernat hat die Ermittlungen übernommen. Drogenfahnder konnten am Sonnabend gegen 23.10 Uhr beobachten, wie nacheinander ein 38-jähriger Deutscher und eine 34 Jahre alte Polin die Wohnung eines 50-jährigen Guineers an der Ortrudstraße aufsuchten, um sich ganz offensichtlich mit Drogen zu versorgen. Ein mutmaßlicher Komplize (35) wartete vor dem Haus, um „Schmiere“ zu stehen. Nachdem die Personen das Haus verlassen hatten, wurden sie vorläufig festgenommen. Bei den anschließenden Durchsuchungen stellten die Beamten bei der 34-Jährigen kleine Mengen Kokain, Heroin und Crack sicher. Sie wurde nach Identitätsfeststellung entlassen. Bei dem 38-Jährigen beschlagnahmten die Fahnder rund 30 Gramm Kokain, zwei Gramm Heroin, 30 Euro Dealgeld sowie ein griffbereites Messer. Bei seinem mutmaßlichen Komplizen stellten die Beamten mehrere Handys sicher. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde im Anschluss die betreffende Wohnung des mutmaßlichen Rauschgifthändlers durchsucht. Dabei konnte ein 27-jähriger Malier beim Verlassen des Hauses mit geringen Mengen Marihuana sowie 330 Euro mutmaßlichem Dealgeld festgenommen werden. Da bei ihm außerdem der Verdacht des illegalen Aufenthalts bestand, kam er ebenfalls vor einen Haftrichter. In der Wohnung nahmen die Beamten den aus Guinea stammenden 50-jährigen Untermieter vorläufig fest. Eine Durchsuchung der Räume führte zur Sicherstellung von 550 Gramm Kokain, 3423 Euro mutmaßlichen Dealgeldes, drei Feinwaagen sowie weiteren Equipments. (wb)
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