Messerstecher in Barmbek tötet 50-Jährigen

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Hamburg-Barmbek: Der Palästinenser Ahmad A. ist in Barmbek mit einem Messer auf Menschen losgegangen. Bei seiner Attacke starb ein Mann. Der 26-Jährige will laut Polizei als Terrorist behandelt werden Symbolfoto: mdt
Hamburg: Fuhlsbüttler Straße |

Der 26-Jährige gilt als Islamist. Verbindung zu Schülermord unter der Kennedybrücke?

Hamburg-Barmbek Am Freitag (28. Juli) ging ein 26 Jahre alter Mann in einem Supermarkt in der Fuhlsbüttler Straße gegen 15.10 Uhr mit einem Messer auf andere Kunden los und stach unvermittelt auf die Menschen in seiner Umgebung ein. Bei dem Angriff starb ein 50 Jahre alter Mann, sieben weitere Menschen wurden verletzt. Die Verletzungen sind teilweise schwer.

Zeugen stellen Täter

Als der Täter flüchten wollte, wurde er von Gästen einer Bäckerei mit Stühlen überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Bei dem Messerstecher handelt es sich um den Palästinenser Ahmad A., der von den Hamburger Ermittlungsbehörden offiziell als „Islamist“ bezeichnet wird. Der Tatverdächtige, der aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stammt, lebte seit 2015 in Hamburg. Der Mann war ausreisepflichtig und befand sich im Ausreiseverfahren. Noch sind Motiv und die Hintergründe der Tat weiter unklar.

Tatverdächtiger will als Terrorist gelten

Ein Polizeisprecher bestätigte jedoch, dass der Beschuldigte gesagt haben soll, er wolle als Terrorist behandelt werden. Es werde derzeit geprüft, ob der 26-Jährige für weitere Taten verantwortlich sein könnte. Dazu gehört auch der bislang ungeklärte Mord unter der Kennedybrücke an einem Schüler im Oktober 2016 (das Wochenblatt berichtete). (ngo)

Lesen Sie auch: 5.000 Euro für Hinweise auf Alster-Mörder
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3 Kommentare
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Rainer Stelling aus St. Georg | 02.08.2017 | 17:14  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 02.08.2017 | 18:24  
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Rainer Stelling aus St. Georg | 03.08.2017 | 06:10  
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