Zoff an der Tankstelle

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An einer Tankstelle in der Bramfelder Chaussee haben sich ein Kunde und ein Mitarbeiter gezofft und sich wegen gegenseitiger Körperverletzung angezeigt Symbolfoto: wb

Autofahrer und Mitarbeiter zeigen sich gegenseitig an

Bramfeld Vor der Waschanlage einer Tankstelle in der Bramfelder Chaussee kam es vor kurzem zu einer ungewöhnlichen Auseinandersetzung, die darin gipfelte, dass sich die Kontrahenten gegenseitig wegen Körperverletzung anzeigten. Ein Kunde hatte zuvor seinen Wagen säubern lassen, war aber nicht mit dem Ergebnis zufrieden gewesen. Er lehnte das Angebot einer Gratiswäsche ab und gab dem Mitarbeiter der Tankstelle zu verstehen, dass er einen Gutschein über den Betrag wünsche. Der 28-Jährige meinte, dass dies leider nicht ginge, worauf sich der Autofahrer in die Einfahrt der Waschstraße stellte, den Service blockierte und schließlich die Schlange der Wartenden und den Mitarbeiter mit seinem Handy fotografierte. Danach weichen die Aussagen der beiden Beteiligten im entscheidenden Punkt wesentlich voneinander ab. Während der Angestellte erklärte, sein Widersacher hätte seine Finger nach oben gebogen, als er die Hand vor die Linse hielt, behauptete der 51 Jahre alte Autofahrer gegenüber den Beamten der eingeschalteten Polizei, die ihn anhand des Kennzeichens ermittelten und zu Hause aufsuchten, er sei angegriffen worden, und der Tankstellenmitarbeiter habe seine Hand gequetscht. (th)
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