Aufstieg nach Klasse-Saison

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Die Alte Herren des Bramfelder SV spielte eine starke Saison, die mit dem verdienten Aufstieg gekrönt wurde.Fotos: Thomas Hoyer

Alte Herren des BSV setzten sich durch

BRAMFELD. Nach vier Jahren hat die Alte Herren des Bramfelder SV endlich den Wiederaufstieg in Hamburgs höchste Klasse geschafft. Am Ende hatte das Team von Spieltrainer Oliver Glass sechs Punkte Vorsprung auf den SV UH/Adler.
In der letzten Serie waren die Bramfelder noch froh gewesen, dass sie knapp dem Abstieg entrinnen konnten. Doch in der Saison 2011/12 wurden die Karten völlig neu gemischt. Nicht weniger wie als neun Kicker rückten in den Kader, darunter die Oberligaspieler Marc Viola und Alexander Thiede, weshalb sich die Verantwortlichen und in die Mannschaft schon vor Beginn der Spielzeit den Aufstieg zum Ziel gesetzt hatten. Zu Recht, denn die Truppe von der Ellernreihe war zunächst von keinem Gegner zu stoppen. Ein Unentschieden und neun Siege – das Team um Kapitän Viola, der als einziger in allen Partien dabei war, gehörte zu den Topfavoriten. Doch dann erwischte es die BSV-Oldies zum ersten Mal, und das ausgerechnet beim späteren Absteiger Walddörfer SV, dem man 0:1 unterlag. Das Team holte sich dennoch die Herbstmeisterschaft und startete mit drei glatten Siegen auch gut aus der Winterpause. Danach gerieten die Bramfelder allerdings in eine Minikrise, verloren kurz nacheinander gegen Sternschanze (2:3) und Croatia (0:1), so dass der Vorsprung auf Verfolger UH/ Adler vier Spieltage vor Saisonschluss nur noch drei Punkte betrug. Doch eine Woche später wurden die Weichen endgültig auf Meisterschaft gestellt, als man den härtesten Konkurrenten gleich mit 5:0 in die Schranken verwies. Den letzten Treffer erzielte der kurz zuvor eingewechselte Rolf Reinsberg, der bis dahin nur zu einigen Kurzeinsätzen gekommen war, bei seiner ersten Ballberührung. Mit einem 2:0-Erfolg gegen den SC Hamm sicherte sich der BSV am drittletzten Spieltag endgültig Meisterschaft und Aufstieg. Torsten Kössling, mit insgesamt elf Treffern bester Schütze seine Mannschaft, erzielte beide Tore. Zehnmal netzte Alex Thiede ein, während es Marcus Feilitz in der abgelaufenen Serie auf neun Tore brachte.
Punkstück der Mannschaft ist das mit Ausnahme von Heiko Stockhause zu Saisonbeginn völlig neu formierte Mittelfeld. Auch die Abwehr mit dem besonders zweikampfstarken Ralf Wiese präsentierte sich fast ausnahmslos als sehr stabil, ließ nur 18 Gegentreffer zu. Das Umfeld des Aufsteigers stimmt ebenfalls. Horst Gooßen und Stani Minar kümmern sich um die organisatorischen Belange des Teams, das auch im Pokal überzeugen konnte und sich erst im Viertelfinale in einem Duell auf Augenhöhe Titelverteidiger Holsatia Elmshorn durch ein Eigentor von Feilitz und einen Elfmeter unglücklich geschlagen geben musste. „Wir haben nach dem Beinahe-Abstieg im vergangenen Jahr wirklich eine sehr starke Saison gespielt, wozu auch die große Trainingsbeteiligung beigetragen hat“, so Horst Gooßen, und Spielertrainer Oliver Glass fügt hinzu: „Unser Kader ist stark genug besetzt, um in Hamburgs höchster Klasse zu bestehen Ein Platz im Mittelfeld sollte nächste Saison auf jeden Fall möglich sein.“
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