BSV-Oldies können jubeln

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Die Oldies des Bramfelder SV jubeln ihren Erfolg. Zuletzt hatte ein Team des BSV den Altliga-Cup im Jahr 2003 gewonnenFoto: Thomas Hoyer
 
Eine Szene aus dem ersten Spiel des Bramfelder SV gegen Titelverteidiger TSV Wandsetal (3:0). Alexander Thiede (l.) im Zweikampf mit Wandsetals Thomas Jaenisch

Bramfelder SV gewinnt Wandsbeker-Altliga-Cup

Von Thomas Hoyer
Bramfeld. Zum dritten Mal in der 22-jährigen Turniergeschichte des Wandsbek-Altliga-Cups heißt der Sieger Bramfelder SV. Im Finale in der von weit über 700 Zuschauern besuchten Sporthalle Wandsbek besiegten die Oldies von der Ellernreihe den SC Condor mit 3:1.
Gleich im Auftaktspiel gegen den TSV Wandsetal zeigten die Bramfelder, dass mit ihnen an diesem Tag zu rechnen sein würde. Söhren Grudzionski (2) und Mahmud Quraischi schossen für den Titelverteidiger und Veranstalter einen klaren 3:0-Sieg heraus. Schwerer hatte es die von Oliver Glass trainierte Truppe beim anschließenden 1:0 über den SC Eilbek (Torschütze: Michael Holst). Mit zwei deutlichen Erfolgen über den Farmsener TV (4:1) und Concordia (5:1) qualifizierte sich das Team bereits vorzeitig für das Halbfinale. Obwohl es für den BSV im letzten Spiel der Gruppe A gegen den SC Urania um Nichts mehr ging, hatte es gerade diese Partie in sich, da die Barmbeker noch gut im Rennen um Platz zwei lagen. Nach drei Minuten sah Alexander Thiede die Rote Karte, als er Uranias Frank Zeplin um eine klare Torchance brachte. Dessen Mannschaftskamerad Ralf Möller verwandelte den von Jörg Wiese vorgelegten Freistoß zum 1:0. Als wenig später nach Zweiminutenstrafe für Uranias Frank Finzel kurzzeitig nur jeweils drei Feldspieler auf dem Platz standen, gelang dem BSV in der kampfbetonten, ziemlich hektischen Partie durch einen von Söhren Grudzinski verwandelten, allerdings höchst umstrittenen Neunmeter der Ausgleich zum 1:1-Endstand. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen mussten die Kicker von Barmbek-Uhlenhorst als Gruppenvierter vorzeitig die Segel streichen. Nur Markus Hasenpusch durfte sich freuen. Er wurde als bester Feldspieler des Altliga-Cups ausgezeichnet.
Im Halbfinale traf der BSV auf tus Berne. Nachdem beide Teams zunächst sehr vorsichtig zu Werke gegangen waren und keine Torchance besessen hatten, packte Marc Viola seinen linken Hammer aus und traf nach vier Minuten aus zehn Metern halbhoch ins lange Eck zur Führung der Bramfelder.

BSV war Favorit

In der Folge drängte der Gegner auf den Ausgleich und besaß mehrere Chancen, darunter einen Lattenschuss von Tobias Fischer. Erst als Söhren Grudzinski, dem besten Torschütze der Vorrunde (6 Treffer), zwölf Sekunden vor Schluss das 2:1 gelang, war der Einzug ins Endspiel perfekt. Dort hieß der Gegner SC Condor, der den Farmsener TV im zweiten Halbfinale mit 5:4 nach Neumeterschießen bezwungen hatte. Bereits nach 30 Sekunden sorgte Sebastian Thiede nach schönem Zuspiel per Hacke von Tim Gooßen für das 1:0, doch schon eine Minute später gelang Condor durch André Rossky der Ausgleich. Glück hatten die Bramfelder bei ihrem erneuten Führungstreffer durch Michael Holst, dessen Schuss von der Bande Condors Keeper an den Rücken prallte und von dort in die Maschen sprang (5.). Mit dem 3:1, das Grudzinski 45 Sekunden vor dem Abpfiff erzielte, war das Finale entschieden. „Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden“, freute sich Teamchef Horst Gooßen. „Mit Ausnahme des glücklichen 1:0-Sieges gegen den SC Eilbek hat die Mannschaft ein tolles Turnier gespielt und den Cup verdient gewonnen.“
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