BU beim DFB-Pokal!

Anzeige
Die Blau-Gelben von der Steilshooper Straße hatten soeben zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Hamburger Fußballpokalfinale um den Oddset-Pokal gewonnen Foto: th
 
Sportsenator Michael Neumann (Mitte) ehrte die siegreichen Kicker von Barmbek-Uhlenhorst auf der altehrwürdigen Tribüne des Victoria-Stadions Foto: Hoyer

HSV Barmbek-Uhlenhorst gewinnt im Oddset-Pokal-Finale gegen SC Condor

Barmbek Gewonnen! Das war ein Jubel am Pfingstmontag im Victoria-Stadion Hoheluft – aus Tausenden Kehlen Barmbeker Fans. Die Blau-Gelben von der Steilshooper Straße hatten soeben zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Hamburger Fußballpokalfinale um den Oddset-Pokal gewonnen. Mit 2:0 hatten die Barmbeker den SC Condor vor 4.700 Zuschauern hoch verdient geschlagen. Das Pokalfinale war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Dieser Sieg beschert den Barmbekern den Einzug in die DFB-Pokalhauptrunde!

Barmbeker Blau-Gelbe ziehen erstmals in die Hauptrunde des DFB-Pokals ein


Der Jubel kannte keine Grenzen. Spieler, Fans, der Trainer und die Betreuer des HSV Barmbek-Uhlenhorst (BU) waren außer sich vor Freude. Die Blau-Gelben von der Steilshooper Straße hatten soeben zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Hamburger Fußballpokalfinale um den Oddset-Pokal gewonnen. Mit 2:0 hatten die Barmbeker den SC Condor im Victoria-Stadion in Hoheluft vor 4.700 Zuschauern hoch verdient geschlagen. Das Pokalfinale war ausverkauft.
Die Tore fielen bereits in der ersten Viertelstunde. Das 1:0 erzielte Adrian Sousa überraschend in der 11. Minute. Nach einem weiten Einwurf von Niklas Müller-Leitloff auf den kurzen Pfosten konnte Condors Torwart Sascha Kleinschmidt einen Schuss von Ivan Sa Borges Dju noch abwehren, doch gegen Sousas Nachschuss aus extrem spitzen Winkel durch seine Beine war er chancenlos.
Nur zwei Minuten später eroberte BU das Leder im Mittelfeld, als Condors Spieler weit aufgerückt waren. Achraf Ouro-Gnaou sprintete nach Pass von Sousa mit dem Ball auf und davon. Ivan Sa Borges Dju lief mit, aber Ouro-Gnaouf macht´s allein, schießt aus zwölf Metern platziert ins Tor. Condors Keeper machtlos. Dieses Ergebnis war hochverdient, denn von Condor war bis dahin nichts gekommen. Nach dem 2:0 versuchten die Gelb-Schwarzen aus Farmsen druckvoller zu agieren, doch erfolgreich spielte nur Barmbek-Uhlenhorst.
In der 21. Minute verpasst Sa Borges Dju knapp das 3:0. Erst unmittelbar vor der Halbzeitpause schießt Condor das erste Mal auf das BU-Tor. Doch den Schuss von Carlos da Silva Flores kann BU-Keeper Andy Tholen problemlos parieren. In der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit drängte Condor auf den Anschlusstreffer, doch Doeges Schuss in der 53. und Kamalows Kopfball in der 54. Minute gehen neben das BU-Tor. Auf der anderen Seite kommt Ouro-Gnaou erneut zum Schuss. Sascha Kleinschmidt muss sich mächtig strecken, um das 3:0 für die Barmbeker zu verhindern. Condor müht sich weiter erfolglos, erspielt sich einige, nicht wirklich zwingende Chancen. Bis zum Ende bleibt Barmbek-Uhlenhorst die gefährlichere Mannschaft, hätte kurz vor Schluss durch Ouro-Gnaou und Sa Borges Dju noch höher in Führung gehen können. Trainer Frank Pieper, der auf der abschließenden Pressekonferenz die obligatorische Bierdusche von seinen Spielern hinnehmen musste, war natürlich hochzufrieden mit seinem Team, freute sich vor allem darüber, dass seine Spieler auch in Bedrängnis den Ball kontrollieren konnten. Der erste Hamburger Pokalsieg beschert Barmbek-Uhlenhorst eine Einnahme in Höhe von 140.000 Euro und den Einzug in die erste DFB-Pokalhauptrunde. Wen wünscht sich Frank Pieper als Gegner? Natürlich Bayern München. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige