Die dritte Liga lockt...

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Den Oberligahandballern des HG Hamburg-Barmbek gelang ein großartiger Durchmarsch Foto: Hoyer

HG Hamburg-Barmbek ist Oberligameister und Pokalsieger. Gespräche über Aufstieg

Vom Thomas Hoyer
Barmbek
Die Handballer der HG Hamburg-Barmbek krönten am Sonntag eine Bilderbuchsaison mit dem vierten Hamburger Pokalsieg in Folge. Gegen die eigene „Zweite“ gab es am Langenfort einen am Ende ungefährdeten 34:25-Erfolg. Das Team setzte somit einer fantastischen Saison das Sahnehäubchen auf. Die Mannschaft von Trainer Holger Bokelmann sicherte sich tags zuvor mit einem 31:29-Erfolg gegen den TSV Hürup die Meisterschaft in der Oberliga. Diese Spielzeit wurde mit 51:1 Punkten beendet. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Truppe ihr Aufstiegsrecht in die 3.Liga wahrnimmt, ist weiter gestiegen. Im letzten Punktspiel gegen den TSV Hürup gab Trainer Bokelmann all seinen Schützlingen noch einmal Gelegenheit zu einem Einsatz. Nicht mit der Topformation auf dem Feld, gab es vor allem im ersten Durchgang einige Defizite, wie den fehlenden Zugriff in der Deckung, die sich in einem 12:15-Pausenrückstand niederschlugen. Doch nach dem Seitenwechsel lief es von Minute zu Minute besser. Und schließlich gab der unbedingte Wille, auch die letzte Partie zu gewinnen, am Ende den Ausschlag, dass die Barmbeker die Schlussphase dominierten und noch mit 31:29 die Oberhand behielten. Treffsicherste Schützen waren an diesem Tag Arne Schneider (9 davon drei Siebenmeter) und Dennis Tretow (7). Henning Mauer, der als einziger Akteur der Mannschaft in allen Punktspielen dabei war, kam auf vier Tore.

Etat muss geprüft werden

Keine 24 Stunden später standen die Barmbeker im Hamburger Pokalfinale gegen die eigene „Zweite“ erneut auf der „Platte“. Trainer Holger Bokelmann hatte mit Dennis Tretow, Henning Mauer und Schneider drei Leistungsträgern „frei“ gegeben, die aber auf der Tribüne saßen. Und auch Bokelmann selbst gab seinem Assistenten Jörn Kammler die Möglichkeit, sich einmal hauptverantwortlich an der Seitenlinie zu beweisen. „Wir wollten aber auf jeden Fall zeigen, dass wir die Erste sind“, sagte Ligaobmann Jürgen Hitsch. Nach schneller 8:2-Führung hieß es zur Pause allerdings nur 15:12. Am Ende hatte das Oberligateam alles im Griff, gewann unangefochten mit 34:25 In den kommenden zwei Wochen werden die Weichen, ob es in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga weiter geht, gestellt. Die Mitgliedsvereine der Handballgemeinschaft Hamburg-Barmbek USC Paloma, HSV Barmbek-Uhlenhorst, SC Urania und VfL 93 müssen entscheiden, ob der Etat von mindestens 120.000 Euro gestemmt werden kann. „Die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen“, so Hitsch. „Die Wahrscheinlichkeit, dass wir nächste Serie in Deutschlands dritthöchster Klasse zusammen mit dem HSV antreten, ist aber gestiegen. Es wäre wirklich schade, müssten wir uns sportlich qualifiziert, diese tolle Chance entgehen lassen.“
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