Ein vorderer Platz ist keine Utopie

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Der SC Osterbek startete durchwachsen in die Saison: Das Ergebnis stimmte – der spielerische Auftritt ließ zu wünschen übrig. Foto: Hoyer

Der SC Osterbek startet mit ausgeglichenem Kader

Bramfeld. Mit einem 4:2-Sieg über die neu formierte dritte Mannschaft des SC Eilbek legte der SC Osterbek zwar einen vom Ergebnis her gelungenen Saisonauftakt hin, doch bekleckerte sich das Team vom Barmwisch bei diesem Erfolg keineswegs mit Ruhm.
Die Gastgeber fanden schwer ins Spiel, leisteten sich eine Reihe von Stockfehlern. Und dennoch lag der SCO bis zur Pause bereits 3:0 vorne. Uwe Brandt profitierte beim Führungstreffer von einem Missverständnis in der gegnerischen Abwehr (9.). Beim zweiten Treffer, den Patrick Bächle mit einen Schuss aus sieben Metern unter die Latte erzielte, half der Gegner ebenfalls tatkräftig mit (33.). In der 40. Minute war es erneut Brandt, der nach Eckball von Carsten Schlüter auf 3:0 erhöhte. Nach dem Seitenwechsel schien der Sieg der Platzherren noch einmal in Gefahr zu geraten. Dem SC Eilbek gelang per 25-Meter-Schuss das 1:3 (53.). Acht Minuten später fiel sogar das Anschlusstor, bei dem die Innenverteidigung um Stefan Schabow und Florian Pietrzok nicht im Bilde war. Als Martin Rütz mit einer verunglückten 35-Meter-Flanke, die sich ins Tor senkte, zum 4:2 traf, war die Partie allerdings entschieden (4:2), zumal der Gegner nach gelbroter Karte (65.) in Unterzahl agieren musste und nichts mehr zuzusetzen hatte. „Wir waren nicht in der Lage, ein vernünftiges Offensivspiel aufzuziehen, haben uns dem Niveau des Gegners angepasst“ so SCO-Trainer Christoph Breu. „Das war schon enttäuschend.“
Die vergangene Saison endete für die Osterbeker auf einem zufriedenstellenden sechsten Platz, wobei auch mehr möglich gewesen wäre, hätte man nach gutem Start nicht zum Ende der Hinserie ein kleines Tief gehabt, das einige unnötige Punktverluste zur Folge hatte. „Die Rückrunde lief dann gut, doch der Rückstand war leider nicht mehr wett zumachen, obwohl es sogar eine Serie von sieben Siegen und zwei Unentschieden gab“, so Trainer Christoph Breu, der sich mit seiner Mannschaft einen Platz im oberen Drittel zum Ziel gesetzt hat. Dazu sollen drei Neuzugänge beitragen, die vom VfW Oberalster an den Barmwisch wechselten. „Wir haben uns mit drei Wunschspielern in jedem Mannschaftsteil punktuell verstärkt“, so Christoph Breu. „Der Kader ist sehr gleichmäßig besetzt, weshalb auch Ausfälle kompensiert werden können.“
Dass ein vorderer Platz keine Utopie ist, auch wenn die Leistungsstärke einiger neuer Mannschaften schwer einzuschätzen ist, zeigte die gute Vorbereitung auf die neue Serie und die ansprechende Vorstellung im Pokal gegen den SV Bergstedt. Zwar geriet das Team des Bezirksligisten mit 0:2 ins Hintertreffen, doch gelang Kapitän Mike Stiegler der Anschlusstreffer. In den letzten 20 Minuten spielte man gegen den Favoriten sogar auf Augenhöhe.
Nächste Gegner des SCO sind VfL Hammonia II (a), DSC Hanseat II (h) und Hamm United FC III (a).
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