Fehlstart in die neue Saison

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Noch sind auf dem Mannschaftsfoto des 1. FC Hellbrook nicht alle Mann an Bord. Keine Entschuldigung für den Auftritt bei Wandsetal Foto: Hoyyer

1. FC Hellbrook geht bei Begegnung gegen Wandsetal mit 1:7 unter

Von Thomas Hoyer
Steilshoop
Mit einer völlig indiskutablen Leistung startete Kreisligist 1.FC Hellbrook am Sonnabend in die neue Saison. Beim TSV Wandsetal verloren die Steilshooper mit 1:7, wobei der Gegner durchaus auch zweistellig hätte gewinnen können. Zudem kassierte das Team, das in dieser Verfassung erster Abstiegskandidat sein dürfte, gleich vier Platzverweise.

Wandsetaler stärker

Nach ausgeglichenen ersten Minuten wurden die Wandsetaler immer stärker, wirkten spritziger, spielten schnell nach vorn und gingen gegen die restlos überforderte Hellbrooker Abwehr innerhalb von nur zwölf Minuten mit 3:0 in Führung (14., 17., 26.). Der vierte Gegentreffer fiel mit dem Halbzeitpfiff. Zwar konnte FC-Stürmer Eke Agu, der beim Stand von 0:2 eine gute Kopfballchance zum Anschlusstreffer vergeben hatte, direkt nach Wiederanpfiff mit einem schönen Fernschuss unter die Latte verkürzen, doch agierten die Gastgeber auch die gesamte zweite Halbzeit total überlegen und erhöhten in der 49., 59. und 67. Minute auf 7:1. Torwart Marco Kreschtschuk, mit Abstand bester Mann seines Teams, reagierte mehrfach bravourös, wie bei einem Elfmeter (88.) und verhinderte eine höhere Niederlage seines Teams, das am Ende nur mit sieben Mann auf dem Platz stand. Dennis Baumgart sah Gelb-Rot (49.), während Marcel Kalman, Patrick Choinka und Pascal Mahncke in der Schlussphase nach rot das Feld räumen mussten. „Einfach eine desaströse Mannschaftsleistung“, lautete das Fazit von Trainer Patrick Sadownik „Das war heute nicht Hellbrook.“ Saisonübergreifend hatte es im Kader keine Veränderungen gegeben, nachdem bereits zur Winterpause zahlreiche Zu- und Abgänge zu verzeichnen gewesen waren. Dennoch befanden sich die Hellbrooker, bei denen Patrick Sadownik, bis dahin Verteidiger des Teams, Hakan Öczelik im November nach dessen unerwartetem Ausstieg als Trainer abgelöst hatte, weiter in Abstiegsgefahr. Eine Rolle, die auch in dieser Saison wieder auf die Mannschaft zu kommen könnte. Erst nach einem Endspurt mit vier Siegen aus sechs Spielen hielt man als Zwölfter die Klasse. Die wohl beste Leistung bot die Mannschaft dabei gegen den damaligen Tabellenfünften TSV Eppendorf/Groß-Borstel, den man mit 8:0 deklassierte, Angreifer Ferdi Güzel traf dreimal, bereitete zwei Tore vor.

Trainer hat keine Abstiegssorgen

Allerdings möchte Trainer Patrick Sadownik von Abstiegssorgen nichts wissen. Mit seinem 25-köpfigen Kader, in dem es nach Ende der letzten Serie nicht eine einzige Veränderung mehr gab, hat der Coach, für den Paloma II und Bramfelder SV II die Topfavoriten sind, den zehnten Platz im Visier. „Das sollte diesmal schon drin sein, auch wenn unser Start wirklich komplett in die Hose ging“, so Sadownik, der betont: In der vergangenen Rückserie hat die Mannschaft gezeigt, welches Potential in ihr steckt.“ Dass diesmal trotz der herben Auftaktschlappe mehr möglich sein kann, zeigte sich während der Vorbereitung. Hier stimmten Trainingsbeteiligung und Leistungen in den Testspielen (Dersimpor II 3:3, Tus Dassendorf II, TSV Sasel II 0:2, Fatihspor 4:5). Richtig schwer tat man sich beim 4:3-Sieg im Pokalspiel gegen den DSC Hanseat, zu dem Hellbrooks 39-jähriger Oldie Eke Agu zwei Treffer beisteuerte und eine Torvorlage gab. Das Ergebnis des gestrigen Pokalspiels gegen die Hamburg Hurricans lag bei Redaktionsschluss nicht vor.

Das Aufgebot 2017/2018

TOR:Marco Kreschtschuk, Oliver Fröhling
ABWEHR: Mike Jaacks, Tayfun Aktay, Manuel Eggers, Dennis Baumgart, Marcel Kalman, Tobias Dittmar, Nils-Marcus Bohrsen, Andreas Doumanes, Ümit Aksoy
MITTELFELD: Alexander Losch, Pascal Mahncke, Patrick Choinka, Stefan Remane, Konrad Grzegorzewski, Furkan Özcelik, Adem Dogan, Vladislav Ermakov, Marcel Michael Heick, Sören Itzen
ANGRIFF
: Eke Agu, Ferdi Güzel, Daniel Rebus, Kevin Schwingel
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