Gastgeber-Teams im Pech

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Laird Khan (l.) klärt vor zwei Kickern der Katholischen Schule Farmsen. Rechts David Hoque Foto: Hoyer
 
Marcel Oroumchi (l.) klärt vor seinem Gegenspieler Foto: Hoyer

52 Schülermannschaften kickten mit beim St. Sophien-Cup

Von Thomas Hoyer
Barmbek
Neun Stunden lang kämpften 52 Schulmannschaften mit rund 500 jungen Kickern am vergangenen Sonnabend beim diesjährigen St. Sophien-Cup auf vier Kunstrasen-Kleinfeldern der Sportanlage am Langenfort unter den Augen einer Reihe von Ehrengästen um den Turniersieg in den vier ausgeschriebenen Klassen. Eine Veranstaltung der Katholischen Sophienschule und der Gemeinde Sankt Sophien, die seit 2004 einen festen Platz in Hamburgs Sportkalender hat. Die Gastgeber hatten sich eine Menge vorgenommen, allen voran die erste von den drei ins Rennen geschickten Mannschaften, die unbedingt in die K.o.-Runde einziehen wollte. Doch verlief schon das Auftaktspiel gegen die Katholische Schule Farmsen nicht gerade vielversprechend. Am Ende 0:1, und das nicht einmal unverdient, da der Gegner noch zweimal den Pfosten traf. Auf Seiten der Platzherren hatte Marcel Oroumchi mit einem direkten Freistoß in die Mauer Pech.
Besser lief es in der zweiten Partie. Das von Sportlehrerin Ulla Sievers und Betreuer Jaro Kos gecoachte Team, in dem mehrere Vereinsspieler von Paloma, UH-Adler, BU und dem Bramfelder SV stehen, agierte überlegen, kam zu fünf Ecken, doch musste man sich schließlich mit einem 0:0 begnügen. Ganz bitter verlief das dritte Gruppenspiel gegen St. Bonifatius am Weiher. Zunächst führte ein mehr als fragwürdiger Elfmeter zum 0:1, nachdem zwei Spieler der Gastgeber einen durchbrechenden Gegner in die Zange genommen hatten, der dabei zu Fall kam. Dann hatte die junge Truppe beim 0:2 großes Pech, als ein Schuss an den langen Pfosten vom Bein von Marcel Oroumchi ins eigene Tor prallte. Zwar konnte Kuba Peciak kurz vor Schluss mit einem schönen Treffer auf 1:2 verkürzen, doch blieb es dabei. Auch im letzten Gruppenspiel gegen St. Antonius mussten sich die Sophienschüler trotz einiger schöner Spielzüge und einiger Ecken mit 0:1 geschlagen geben. „Die Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt, aber leider auch viel Pech gehabt“, bedauerte Ulla Sievers. Besonders freute sich die Sportlehrerin über ihre zweite Mannschaft, die sich aus absoluten Anfängern bestehend gut schlug, auch wenn es am Ende nur zu einem Unentschieden reichte. Dreimal wurde verloren. Die als Sophienschule 3 an den Start gegangene Truppe durfte sich immerhin über einen Sieg freuen, schied aber in der Gruppenphase aus. Durch Tore von Jonas Kitegi und Joshua Menkens wurde die Katharina-von-Siena-Schule mit 2:0 bezwungen. Große Gewinner des Tages waren die Kicker der St. Paulus Schule. Von den vier ausgeschriebenen Turnieren in den verschiedenen Klassenstufen gewannen die Billstedter Schüler, die mit fünf Teams antraten, alleine drei (3./4., 5./6. + 7./8. Klasse). Den Titel bei den Ältesten, sprich den Neunt- und Zehntklässlern erkämpfte die mit neun Mannschaften vertretene Domschule St. Marien.

„Außerordentlich gut“ besucht


„Wir haben eine sehr schöne Veranstaltung erlebt“, freute sich Turnierleiter Stefan Prodöhl, Mitglied des Kirchenvorstands der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Sophien, der von seinem Sohn Jakob unterstützt wurde. „Der Besucherzuspruch war außerordentlich gut, und auch das Wetter hat prima mitgespielt.“ Für den reibungslosen Ablauf des 13. Sophien-Cups sorgten alle Lehrer der Schule sowie rund zwei Dutzend freiwillige Helferinnen und Helfer.
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