Gelungener Saisonauftakt für HTBU-Volleyballer

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Sascha Däwers (r.) schmettert souverän den Ball über das Netz Foto: Hoyer

Die Truppe von Spielertrainer Enrico Herm gewinnt ihre beiden ersten Heimspiele in der Verbandsliga

Von Thomas Hoyer
Barmbek
Mit zwei Siegen in heimischer Halle an der Finkenau feierten die Volleyballer der Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst am vergangenen Sonnabend einen überaus gelungenen Saisonauftakt. Die Verbandsliga-Truppe von Spielertrainer Enrico Herm, die sich für die neue Serie eine Menge vorgenommen hat, besiegte die „Zweite“ des Oststeinbeker SV und die VG WiWa 3:0 beziehungsweise 3:1. Mit platzierten Aufschlägen die Angriffsaktionen des Gegners zu erschweren, lautete die Marschroute der Barmbeker in der ersten Partie gegen den OSV. Zwar musste das Team um Kapitän Thorsten Asmussen die beiden ersten Punkte abgeben, doch danach lief es wie am Schnürchen, so dass man den ersten Satz klar mit 25:18 gewann. Deutlich schwerer hatten es die Barmbeker in den Durchgängen zwei und drei (25:22, 25:23). Insbesondere im letzten Satz versuchte der OSV das Blatt noch einmal zu wenden, lag bis zum 14:14 auch stets in Führung, doch letztlich gewann die HTBU noch 25:23. „Mir hat in diesem Spiel vor allem die gute Block- und Feldabwehr gefallen, wobei sich besonders Anto Filipovic hervorgetan hat“, freute sich Spielertrainer Herm, dessen Team es in der zweiten Partie gegen die VG WiWa wesentlich schwerer hatte, ein in Annahme, Block und Aufschlag an diesem Tag deutlich stärkeres Team als der OSV. „Da mussten wir einfach mehr Risiko gehen, um zu gewinnen“, so Enrico Herm. Einen Satz benötigte seine Mannschaft, um sich auf den Gegner einzustellen. Nach verlorenem ersten Durchgang (21:25) steigerte sich die HTBU noch einmal und entschied die drei folgenden Sätze mit 25:22, 25:18 und 25:18 für sich. Nach der letzten Serie, die auf Platz acht abgeschlossen wurde, laut Ex-Trainer Dirk Löding in Anbetracht des betriebenen Aufwands ein or-dentliches Ergebnis, soll der Weg der Barmbeker in dieser Serie deutlich bergauf führen. Zur aktuellen Mannschaft gehören 16 Spieler. Nicht mehr dabei ist Diagonalangreifer Martin Heide, der aufgehört hat. Neu im Team stehen mit den beiden Mittelblockern Florian Pestel vom TSV Eibelstadt/ Bayern und Robin Kabelitz (reaktiviert, früher Energie Cottbus) zwei Zugänge. Zudem löste Enrico Herm den bisherigen Coach Dirk Löding ab.

Trainer spielt mit


Der 36-Jährige, der zuvor die 1. Damen der HTBU trainierte, steht auch selbst noch auf dem Feld. Seine Mannschaft hat sich seit Ende Juli intensiv auf die neue Serie vorbereitet und absolvierte sieben Testspiele, darunter fünf Begegnungen im Rahmen des Flora-Pokals in Elmshorn, den man ungeschlagen gewann. „Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen“, so Enrico Herm, der die große Stärke des Kaders – alle Positionen sind doppelt besetzt – im hervorragenden Teamgeist sieht. „Die Liga ist sehr stark, da kann alles passieren. Favoriten sind für mich der Eimsbütteler TV und der VfL Pinneberg. Auch Aufsteiger Tus Berne sollte man nicht unterschätzen.“
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