Gute Saison für Uranias 1. Tischtennis-Damen

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Die Stammformation der 1. Damen (v.l.): Christina Janz, Michaela Bruchlos, Maike Petschke und Anja Scholz Foto: Hoyer
 
Christina Janz erwies sich als echte Verstärkung gewann bisher 24 ihrer 42 Einzel Foto: Hoyer

Das Zittern hat ein Ende – weitere Verstärkungen geplant

Von Thomas Hoyer
Barmbek
Eine Klassesaison neigt sich für die besten Tischtennisspielerinnen des SC Urania dem Ende entgegen. Als derzeit Tabellensechster der Verbandsoberliga Nord hat die 1. Damen des Barmbeker Traditionsvereins alle Erwartungen übertroffen, war man doch in der letzen Serie sportlich abgestiegen, aber schließlich nach langem Warten mit Glück in der Liga verblieben. Bereits vier Spieltage vor Saisonschluss war der angestrebte Klassenerhalt perfekt. Am vergangenen Wochenende musste das Team gleich zweimal antreten. Beim SC Mittelpunkt Nortorf gab es ein 8:6, während man im letzten Heimspiel der Saison gegen den Kaltenkirchener TS II gleich mit 2:8 den Kürzeren zog.

Fortuna stand zur Seite


Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können. Als Drittletzter hatte das Team um Mannschaftsführerin Michaela Bruchlos in der Saison 2015/16 die weitere Zugehörigkeit zur Verbandsoberliga verspielt. Doch die Barmbekerinnen waren genau wie 2014 wieder mit Fortuna im Bunde, bekamen einen der beiden Plätze zugesprochen, die frei geworden waren, da der Erste und Zweite der Hamburg Liga, VfW Oberalster und GW Harburg, auf den Aufstieg verzichtet hatten. „Zwei lange Monate mussten wir zittern, ob wir den Gnadenplatz bekommen“, schmunzelt Michaela Bruchlos, mit Daniela Hennig (Germania Schnelsen) amtierende Hamburger Meisterin im Doppel. „Als es dann endlich feststand, haben wir uns geschworen, dass wir nächste Saison nicht noch einmal so lange um den Klassenhalt bangen wollen.“

Abstiegsgespenst wegschmettern


Das Team setzte daher sofort alle Hebel in Bewegung, in der neuen Spielzeit das Abstiegsgespenst endgültig von der Platte zu schmettern. Mit Andy Sawoko wurde ein Trainer verpflichtet, nachdem die Truppe vorher auf einen Coach verzichtet hatte. Zudem rückte mit Christina Janz eine Spielerin ins Team, die zunächst an Nummer sechs aufschlug, sich schon bald als echte Verstärkung entpuppen sollte, den Abgang von Isabella v. Gradowski schnell vergessen ließ und seit der Rückrunde an Drei spielt. Es folgte eine in dieser Intensität noch nie da gewesene Vorbereitung. Und die Rechnung der Barmbekerinnen ging auf: Mit einem 8:3-Erfolg bei Aufsteiger Hohenaspe startete das Team vielversprechend in die neue Saison. Während es in der Folge auswärts weiter richtig gut lief, kassierte man zu Hause allerdings zwei deutliche Niederlagen. Dann aber wurde die fünf Damen zählende Mannschaft stärker, wozu auch Zugang Christina Janz eine Menge beitrug. „Letzte Saison mussten wir unbedingt im oberen, besser besetzen Paarkreuz punkten. Christina hat mit ihrer guten Bilanz dafür gesorgt, dass der Druck von den anderen etwas genommen wurde“, analysiert Michaela Bruchlos den deutlichen Leistungssprung. „Besonders unsere Noppenspezialistin Maike Petschke, die in der vergangenen Saison noch eine negative Bilanz hatte, hat wie befreit ausgespielt.“ Nach Ende der Hinrunde lag das Team auf dem sechsten Platz, hatte dabei schon einen Zähler mehr auf dem Konto als in der gesamten letzten Spielzeit. Die Barmbekerinnen legten eine Serie von 13:3 Punkten hin, ein 8:4 Sieg bei der Dritten des SC Schwarzenbek bedeutete am 16. Spieltag den Klassenerhalt.

Vordere Tabellenplätze im Blick


Am Sonnabend bot das Team beim 8:6 gegen Mittelpunkt Nortorf eine sehr gute Vorstellung. Besonders stark spielte das untere Paarkreuz mit Christina Janz, Dritte der letzten Hamburger Meisterschaften, und Anja Scholz, die je zwei Einzel gewannen und auch zusammen ein Doppel für sich entschieden. Tags darauf war das Team gegen Kaltenkirchen völlig chancenlos (2:8). In der nächsten Saison möchte die 1. Damen des SC Urania um einen vorderen Tabellenplatz mitspielen: Mit der Barmbekerin Nancy Trompel vom TSV Schwarzenbek kommt eine weitere starke Schmetterkünstlerin.
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