Guter Saisonstart für Uhlenhorst-Adler

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In der zweiten Halbzeit dominierten die Uhlenhorst-Adler (bl. Trikots) das Spiel Foto: Thomas Hoyer

Bezirksligakicker nach 4:1-Sieg gegen Eilbek weiter ungeschlagen

Von Thomas Hoyer
Barmbek
Einen guten Start in die neue Saison erwischten die Bezirksligakicker des SV Uhlenhorst-Adler. Nach einem 1:1 bei der „Zweiten“ des FC Voran Ohe und einem glatten 5:0 gegen TuS Hamburg besiegte das Team von Trainer Andriano Napoli am vergangenen Sonntag den vor Beginn der Serie zum Favoritenkreis zählenden SC Eilbek mit 4:1. Allerdings taten sich die Platzherren von der Beethovenstraße in der ersten Halbzeit recht schwer. Kaum 60 Sekunden waren gespielt, da besaßen die Gäste eine große Chance zum 1:0, als „Ex-Uhle“ Harry Nadolny frei zum Kopfball kam, aber das Tor verfehlte. Zwar hatten die Barmbeker in der Folge mehr Ballbesitz, aber es dauerte bis zur 18. Minute, ehe sie zu ihrer ersten gefährlichen Aktion kamen. Nach Pass von Tim-Niklas Becker zog Tim Finkeldey aus spitzem Winkel ab, doch war sein Schuss viel zu unpräzise. 120 Sekunden später bekamen die Gäste einen Freistoß vor der Strafraumgrenze zugesprochen, den Nadolny in die Mauer knallte. Den anschließenden, noch einmal abgefälschten Ball versenkte zwar ein freistehender Eilbeker in den UH-Maschen, allerdings aus klarer Abseitsstellung. Fast im Gegenzug gingen die Gastgeber 1:0 in Führung (22.): Nach gut getimter flacher Hereingabe von Finkeldey hatte Tiago Monteiro keine Probleme, das Leder über die Linie zu drücken. Wiederum nur zwei Minuten später vergab Nadolny auf Eilbeker Seite eine weitere Großchance, als er aus zwölf Metern an Keeper Robert Block scheiterte (24.). Aus zwei weiteren Freistößen vor dem Strafraum konnte Eilbek ebenfalls kein Kapital schlagen. Das zu diesem Zeitpunkt mehr als verdiente 1:1 fiel dann aber doch, vorbereitet von Nadolny, der das Leder im Sprung zum freistehenden Nils Barrasch weiterleitete. Dieser ließ Torwart Block mit einem harten 16-Meter-Schuss keine Chance (40.). Die letzten Minuten vor der Pause gehörten dann den Platzherren. Felix Dellert vergab zunächst eine gute Kopfballmöglichkeit und kam wenig später noch einmal in aussichtsreicher Position zum Schuss, der aber abgeblockt werden konnte. Kurz vor der Pause traf Eilbeks Torwart anstatt des Balles Denis Witte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Finkeldey zur glücklichen 2:1-Halbzeitführung. Nach der Pause nahmen die Gastgeber das Heft sofort in die Hand. Ein Freistoß von Rico Mendrzik verfehlte noch das Gehäuse. Nach Vorarbeit von Monteiro erhöhte Kai Surek aus zehn Metern auf 3:1 (53.). Eilbek hatte jetzt nicht mehr viel dagegen zu setzen, war nur noch selten gefährlich. Die Platzherren kontrollierten das Spiel und erzielten in der 79. Minute nach einem Konter das 4:1. Eine Co-Produktion von Dustin Vespermann und Kaan Bilgin als Vollstrecker.
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