Hamburg: Dritter Sieg in Folge

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Barmbeks Kevin Lange (r.), der sich hier auf der rechten Seite gegen Matthias Schnorbach durchsetzen kann, lieferte eine ganz starke Partie Foto: Thomas Hoyer
 
Trainer Andy Höhn freut sich über die guten Leistungen seiner Truppe

Bezirksligatruppe von BU schlägt Aufsteiger Walddörfer SV

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Im ersten Saisonspiel, das gegen Aufsteiger TSV Glinde II mit 0:1 verloren wurde, lief noch nicht viel zusammen, doch mittlerweile hat die Bezirksligatruppe des HSV Barmbek-Uhlenhorst richtig Fahrt aufgenommen. Nach Siegen über den HSV III (3:1) und Eintracht Lokstedt (2:0) gewannen die Schützlinge von Trainer Andreas Höhn am vergangenen Sonnabend gegen den Walddörfer SV bereits ihr drittes Spiel in Folge, wobei der 2:0-Erfolg auch deutlich höher hätte ausfallen können.

„Zweite“ voll da

Von Beginn an war die „Zweite“ von BU voll da. Schon in der 2. Minute sorgte Kevin Puchert nach Ecke von Timo Wrage für die 1:0-Führung. Anschließend dominierten die Barmbeker fast nach Belieben, vergaßen aber den zweiten Treffer nachzulegen. Erstklassige Möglichkeiten dazu gab es reichlich. Der starke Kevin Lange hatte mit einem Pfostenschuss Pech, während ein Kopfball von Marco Hirsch von WSV-Keeper Constantin Laumayer pariert wurde. Zudem vereitelte der gegnerische Torwart auch eine Doppelchance von Lars Keunemann. Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste, die in der 41. Minute ihren einzigen Hochkaräter während der gesamten Partie besaßen, etwas mutiger nach vorne, so dass die Partie von den Spielanteilen her ausgeglichen verlief. Echte Torchancen besaßen aber nur die Platzherren. Nach Pass von Jannik Landwehr in die Spitze erzielte Stefan Obst das überfällige 2:0 (67.). Lange und Wrage hatten in der 75. und 80. Minute den dritten Treffer auf dem Fuß. „Vor allem im ersten Durchgang haben wir klasse gespielt“, freute sich Trainer Höhn, dessen Team am kommenden Freitag beim Topfavoriten SC Poppenbüttel antreten muss.
Zur neuen Saison wurde die „Zweite“ von BU stark verjüngt. Gleich neun A-Jugendspieler rückten in den jetzt 29-köpfigen Kader, darunter fünf Akteure, der eigenen Verbandsligatruppe, von denen bisher insbesondere Lasse Keunemann gefallen konnte. Abgänge gab es dagegen kaum, nachdem die Barmbeker bereits zur Winterpause der letzten Serie einen großen Aderlass zu verzeichnen hatten. Oliver Haye (beruflich nach Düsseldorf), Tobias Berg (beruflich nach Leverkusen), Nico Höhne (beruflich nach München) und Gaetano Galliani (zu Croatia) verließen den Verein, während Timo Wrage (Schien- und Wadenbeinbruch) und Mirco Missulis (Kreuzbandriss) verletzt ausfielen. Derart geschwächt hatte die Truppe von Trainer Höhn anschließend nur noch phasenweise an die guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen können.
„Ob die Mannschaft im weiteren Verlauf der Serie um einen Spitzenplatz mitspielen kann, bleibt abzuwarten. Das Potenzial ist zweifellos vorhanden, wie die guten Leistungen gegen den HSV, Lokstedt und den Walddörfer SV gezeigt haben.“
Trainer Andreas Höhn

Der Vorsprung von sechs Punkten, den man sich als Tabellenführer erarbeitet hatte, schmolz immer mehr zusammen, so dass die Barmbeker zum Saisonende in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen schließlich noch abgefangen wurden und nur den vierten Platz belegten. „Ob die Mannschaft im weiteren Verlauf der Serie um einen Spitzenplatz mitspielen kann, bleibt abzuwarten. Das Potenzial ist zweifellos vorhanden, wie die guten Leistungen gegen den HSV, Lokstedt und den Walddörfer SV gezeigt haben“, so Trainer Andreas Höhn.

Geduld gefragt

„Wichtig ist aber vor allem, dass wir junge Spieler ausbilden, von denen der eine oder andere den Sprung in unsere Oberligatruppe schaffen soll. Dazu muss man aber Geduld haben.“
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