Hamburg: HTBU-Volleyballer haben das Siegen verlernt

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Außerangreifer Christian Kreil bei einem Schmetterschlag. Eine Szene aus dem mit 2:3 verlorenen Spiel gegen den ETV Foto: Thomas Hoyer

Zwei Niederlagen kassiert

Von Thomas Hoyer

Hamburg-Barmbek. Die besten Volleyballer der Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst können nicht mehr gewinnen. Am vergangenen Wochenende gab es in eigener Halle zwei weitere Niederlagen, womit der Tabellensiebente der Verbandsliga nun seit vier Spielen auf einen Sieg wartet.

Dabei hatten die Barmbeker, die bis auf den verletzten Steffen Rahming ihre beste Formation aufbieten konnten, in der ersten Partie gegen den Drittplazierten Eimsbütteler TV ganz stark begonnen und die beiden ersten Sätze für sich entscheiden. Danach aber schlichen sich zusehends immer mehr Fehler ein, während der Gegner wesentlich konzentrierter zu Werke ging, zum 2:2 ausglich und schließlich den entscheidenden fünften Durchgang mit 15:9 gewann. „Wir haben uns wirklich sehr über die Fehler geärgert und waren über die eigentlich vermeidbare Niederlage ziemlich enttäuscht“, so HTBU-Coach Kai Kinne. Auch in der zweiten Partie gegen Grün-Weiß Emsbüttel, ein Team das wesentlich stärker auftrat, als es der drittletzte Platz vermuten ließ, lief es bei den Gastgeber nicht wie erhofft. Im ersten Durchgang gelang dem Gegner eine Serie von zehn Punkten durch knallharte Sprungaufschläge, denen die HTBU-Annahme nichts entgegen zu setzen hatte. Ein Vorsprung für die Eimsbütteler, der nicht mehr aufzuholen war. Der Durchgang wurde glatt mit 11:25 verloren. Doch die Moral stimmte, wie sich im zweiten Satz zeigte, in dem man beim Stand von 24:23 einen satzball besaß. Doch ein schlechter Aufschlag von Sascha Däwers sowie zwei vergebene Schmetterbälle von Christian Kreil und Bastian Lampert bedeuteten schließlich den Satzverlust (24:26). Die Barmbeker gaben zwar weiter Gas, doch ging auch der dritte Durchgang verloren (22:25). „Das war schon frustrierend, weil wir die große Chance hatten, zum 1:1 auszugleichen“, ärgerte sich Kai Kinne.

Nach einem akzeptablen 6. Platz in der vergangenen Saison hatten sich die Barmbeker vorgenommen, in dieser Serie besser abzuschneiden. Im Team gab es nur zwei Veränderungen. Anto Filipovic kehrte nach einjähriger Pause in den Kader zurück, während der unter Rückenproblemen leidende Olaf Post nicht mehr auf dem Feld steht, sondern als Co-Trainer fungiert. Der Start verlief mit zwei Siegen verlief viel versprechend, und als man in der dritten Partie dem Favoriten und jetzigen Tabellenführer Ariana SV mit 3:1 bezwang, dabei die beste Saisonleistung bot, schien es, als könne die Truppe sogar in der Spitzengruppe mitmischen. Doch dann kam plötzlich Sand ins Getriebe. In den folgenden sieben Spielen konnten die Barmbeker nur noch einmal gegen den Oststeinbeker SV punkten (3:2). „Dass wir es besser können, wissen wir“, erklärt Kai Kinne. „Nun muss das Team den Kopf wieder frei bekommen. Der fünfte Platz ist bei einem Punkt Rückstand jetzt das realistische Saisonziel.“
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