Hamburger BSV schafft Klassenerhalt

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Die 1. Herren des BSV ließen ihren Gegnern in der Relegation keine Chance (hintere Reihe v.l.): Betreuer Peter Liebers, Jan v. Reith, Jan Brinkmann; (vordere Reihe v.l.): David Golenia, Jan Hüper, Markus Regenthal und Steffen Köhn. Es fehlt Nils Plathe Foto: Thomas Hoyer

Tischtennis: SC Urania und VfB Lübeck von der Platte geschmettert

Hamburg Mit zwei glatten Siegen in den Relegationsspielen über den SC Urania und den VfB Lübeck sicherten sich die besten Tischtennispieler des Bramfelder SV die weitere Zugehörigkeit in der Verbandsoberliga.
Erster Gegner in der Sporthalle Turnierstieg war am vergangenen Sonnabend der Lokalrivale SC Urania, der hinter dem ETV in der Hamburg-Liga den zweiten Platz belegt hatte. Und die Bramfelder waren von Beginn an voll da, holten Punkt auf Punkt und schmetterten den Konkurrenten schließlich 9:0 von der Platte. Nur in zwei Partien war es richtig eng. Das BSV-Doppel Jan Hüper/ Markus Regenthal konnte sich erst im fünften Satz gegen Florian Skibbe/ Fabien Rocheteau mit 11:7 durchsetzen. Im Einzel machte es Regenthal ebenfalls spannend, als er seinen Widersacher Lutz Mokker knapp mit 3:2 bezwang. Auch in der zweiten Partie gegen den VfL Lübeck zeigten die Bramfelder kaum Schwächen und siegten am Ende ungefährdet mit 9:3. Nicht recht zufrieden mit seiner Leistung war lediglich Markus Regenthal, der seine beiden Einzel verlor und auch im Doppel mit Jan Hüper den Kürzeren zog. „Die fünf Sätze gegen Lutz Mokker hatten mich doch eine Menge Kraft gekostet“, entschuldigte sich der BSV-Kapitän. Hoch erfreut über die erfolgreiche Relegation zeigte sich BSV-Tischtennis-Abteilungsleiter Jürgen Krause: „Auch wenn unsere Mannschaft favorisiert war, überraschte doch die Deutlichkeit der Ergebnisse, vor allem das nie für möglich gehaltene 9:0 gegen Urania. Das Team ist hoch motiviert und auf die Sekunde topfit gewesen.“
Schon vor Beginn der Saison war klar, dass man es als Aufsteiger schwer haben würde, die Klasse zu halten. Zwar startete das Team mit einem 8:8 gegen Oberlaster VfW recht ordentlich, doch gelang es anschließend nicht, sich richtig in der Verbandsoberliga zu etablieren, obwohl man den Spitzenteams durchaus Paroli bieten konnte. Gegen Meister TSV Rostock Süd (6:9) und die „Zweite“ des SC Poppenbüttel (7:9) zogen sich die Bramfelder durchaus achtbar aus der Affäre. Doch dauerte es bis zum 8. Spieltag, ehe gegen den TTC Greifswald der erste Sieg gelang, und als im darauf folgenden Match der Niendorfer TSV geschlagen wurde, durften die nach der Hinserie auf einem Abstiegsplatz liegenden BSV-er wieder hoffen. Zurecht, denn in der Rückrunde lief es tatsächlich besser. Gegen Poppenbüttel lieferte das Team seine beste Leistung ab, gewann überraschend mit 9:6. Als man einen Tag später auch den Preetzer TSV besiegte (9:3), war der Relegationsplatz in greifbare Nähe gerückt. Im entscheidenden Spiel gegen den direkten Konkurrenten Kaltenkirchen TS reichte den Bramfeldern schließlich ein 8:8, um sich als Viertletzter gerade noch in die Relegationsrunde zu retten. Für die beste Einzelbilanz in der abgelaufenen Saison sorgte Jan Hüper, der 24 seiner 40 Spiele gewann. Im Doppel waren Steffen Köhn und Jan Brinkmann, denen mit 12:2 Siegen das beste Ergebnis gelang. In der nächsten Serie wird der BSV in derselben Besetzung antreten. (th)
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