Hamburger Fußball: USC Paloma an der Spitze

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Winterhudes André Lütt (l.) klärt gegen Kamil Kleszcz Foto: Thomas Hoyer

Ungefährdeter Sieg gegen FC Winterhude

Barmbek. Mit einem verdienten 2:0-Erfolg über den Lokalrivalen FC Winterhude lösten die Kreisligafußballer des USC Paloma den TSC Wellingsbüttel als Spitzenreiter der Staffel 4 ab.

Bereits in der 6. Minute heiß es 1:0. Nach Ecke von Constantin Propp beförderte Felix Beier das Leder unter Mithilfe des Gäste per Kopf in die Maschen. Nach einer Viertelstunde fast das 2:0, doch konnte ein Schuss von Mikel De Jesus Henriq gerade noch zur Ecke geklärt werden. In der Folge kam der Gegner zwar mehrmals vor das USC-Gehäuse, aber Torwart Christian Johanson wurde nur einmal ernsthaft geprüft (33.). Das 2:0, wiederum ein Kopfballtor, geht auf das Konto von Kolja Nanz (40.). Vorangegangen war ein Ecke, die Edvin Isic kurz zu Thomas Rock ausführte, den Ball zurückerhielt und diesen maßgerecht auf den Kopf von Nanz servierte.

Sicher stehende Abwehr

Das Geschehen der zweiten Halbzeit ist ebenfalls schnell berichtet. Zwar drängten die Gäste zunächst auf den Anschlusstreffer, doch wirklich gefährlich wurde es für Palomas ansonsten sehr sichere stehende Abwehr eigentlich nur einmal, als Torwart Johanson einen Schuss des Winterhuder André Lütt gerade noch zur Ecke lenken konnte (54.). In der Folge hatten die Barmbeker das Spiel im Griff, verwalten den Vorsprung mehr oder weniger. Dennoch kam es zu einige Möglichkeiten. Bei drei Schüssen von Kevin Franz rettete aber jedes Mal ein Abwehrbein.

Die größte USC-Chance vergab der eingewechselte Daniele Tehrani, der nach Pass von Thomas Kock allein auf das Tor zulief, doch am Gäste-Keeper scheiterte. „Das war ein mittelmäßiger Auftritt von uns“, so Palomas Trainer Hansjörg Kallenbach. „Der Sieg war aber auf jeden Fall verdient.“ Vor Saisonbeginn hatte es im Kader der „Zweiten“ einige Veränderungen. Zwar waren keine Abgänge zu verzeichnen, nur Dauerverletzte wie Simon Meyer oder Tim Steinmetz (beide Knie), doch rückten eine Reihe neuer Spieler nach, wobei der bekannteste Name Dirk Savelsberg ist. Der 31-Jährige, der in vergangenen Saison noch zur erfolgreichen „Ersten“ gehörte, wollte berufsbedingt kürzer treten. Neu im Aufgebot stehen einige ganze junge Kicker, darunter drei Akteure der in der Herrenbereich gewechselten eigenen A-Junioren, von denen Daniele Tehrani und der derzeit verletzte Jacob Prodöhl bereits zum Einsatz kamen. Wieder dabei sind die Heimkehrer Edvin Isic (vom ETV A-Jun.), der am Bezirksligaaufstieg 2008 beteiligte Finn Danelzik (reaktiviert) und Torhüter Maik Hagemann, der 2006/07 im USC-Oberliga stand, dann aber beruflich ins Ausland gegangen war.

Bisher acht Siege

Mit Luca Biesmeier kam einer weiterer ganz junger Spieler vom Walddörfer SV hinzu. „Wir verfügen jetzt war über 35 Spieler. Aber bisher zeitweise auch bitter nötig“, so Hansjörg Kallenbach. „Gegen den SC Eilbek beispielsweise standen mir aufgrund zahlreicher Ausfälle gerade 15 Spieler zur Verfügung“. Doch tat dies den Leistungen seiner Truppe nach schwachem Auftaktspiel (0:1 gegen Sternschanze) keinen Abbruch. Die Mannschaft landete bis heute acht Siege und zwei Unentschieden, darunter ein 2:2 im Spitzenspiel gegen den TSC Wellingsbüttel. (th)
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