Hamburgs Doppelmeister

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Die beiden erfolgreichen U12-Teams des Bramfelder SV Foto: Sandra Michelmann

U12-Judonachwuchs des Bramfelder SV holt überraschend beide Titel

Von Thomas Hoyer
Bramfeld
Erstmals seit Gründung der Judoabteilung im Jahr 1980 hat der U12-Nachwuchs des Bramfelder SV bei den Mädchen und Jungen die Hamburger Mannschaftsmeisterschaft geholt. Beide Teams kämpften sich in der Bergedorfer Sporthalle Margit-Zinke-Straße ungeschlagen auf das oberste Treppchen. Der doppelte Titelgewinn ist für Abteilungsleiter und Trainer Thomas Kahl eine echte Überraschung. Zwar war das Jungenteam im vergangenen Jahr Hamburger Meister geworden, aber dass in diesem Jahr erneut ein derartiger Erfolg gelingen würde, damit hatten die Verantwortlichen nicht gerechnet. „Der TH Eilbeck war für mich der klare Favorit“, so Thomas Kahl, dessen Team nach zwei gewonnenen Auseinandersetzungen gegen die JG Sachsenwald (5:2) und den VfL Pinneberg (6:0) in ihrem dritten Pool-Kampf erstmals auf die Eilbeker traf und ihnen ein 3:3 abtrotzte. Nach einem glatten 5:1-Erfolg über die zweite THE-Vertretung in der Runde der letzten Vier traf man im Finale erneut auf den Favoriten und gewann diesmal knapp mit 3:2. Der erst achtjährige Vladimir Geier (Klasse bis 26 Kilo) brachte den BSV 1:0 in Führung. Die restlichen zwei Zähler holten Benjamin Thomann (-46 kg) und Simon Schierholz (+46 kg), die ihre Fights jeweils vorzeitig mit „Ippon“ gewannen. Die übrigen Mitglieder des Teams waren Kian Burbiel (-26 kg), Tjark Olm (-29 kg), Jonas Orlandea (-31 kg), Gideon Tansingco (-36 kg) und Konstantin Burghart (-40 kg).

Bronze war der Wunsch – doch es kam anders

Für das Mädchenteam, eine Kampfgemeinschaft mit Taiyo Sasel, hatte die Trainercrew, zu der außer Kahl auch Marvin Giesler, Christoph Stoeter und Niklas Grimme zählen, als realistisches Ziel den dritten Platz ausgegeben. Als man aber gleich im ersten von drei Pool-Kämpfen den Titelverteidiger ETV mit 3:2 besiegte – und das nicht einmal in Bestbesetzung – zeigte sich, dass diesmal sogar der Sprung ins Finale möglich war. Ein weiterer Sieg über JG Sachsenwald I (2:1) und ein schwer erkämpftes 2:2 gegen TuRa Harksheide in den beiden übrigen Pool-Kämpfen bedeuteten zunächst das Erreichen des Halbfinales. Dort kam es zu einer überaus spannenden Auseinandersetzung mit der JG Sachenwald II, die 2:2 endete, aber aufgrund der besseren Unterbewertung dank zwei Ippon-Siegen 20:11 vom BSV gewonnen wurde. Im Finale traf man dann erneut auf die erste Mannschaft der JG Sachsenwald. Beim 3:2-Erfolg gewannen Laurina Take (-27 kg), Julika Bartmeier (-31 kg) und Gianina Scholz (-40 kg) ihre Auseinandersetzungen jeweils vorzeitig. Besonders stolz war Gianina Scholz, die als beste Technikerin mit einem Pokal ausgezeichnet wurde. Weiter zur Mannschaft zählten Lea Weigel (-27 kg), Anabel Schilling (-35 kg), Berenike Straube (+40 kg) und Julie Tischer (+40 kg). Komplettiert wird das erstklassige Ergebnis mit einem dritten Platz für das zweite Jungenteam. Die Mannschaft, die nach zwei gewonnenen Kämpfen und einem Unentschieden im Halbfinale gegen den TH Eilbeck I ausschied, damit aber Bronze holte, stand in folgender Besetzung auf der Matte: Tim Tieck, Tim Michelmann (beide -26 Kilo), Joshua Przybylla (-29 kg), Noel Slodki (-31 kg), Samuel Schmidt, Jonas Reinhold (beide -36 kg), Linus Altmann, Finn Hellwig (beide -40 kg), Bruno Henkel (-46 kg) und Yannick Herzog (+46 kg).
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