Hanse-Pokal: 107 Teams waren dabei

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Das siegreiche Team des tus Berne (hintere Reihe v.l.): Daniel Prade, Enrico Herm, Robert Roß, Matthias Förster, Ralf Scholz; (vordere Reihe v.l.): Norbert Giese, Dieter Brechtel, Andreas Zwid, Frank Niewerth, Elmar Dortschy und Till KönigFoto: Thomas Hoyer

Volleyball-Verband und Wochenblatt veranstalteten zum 24. Mal Turnier in Bramfeld. Sieg für tus Berne

Von Thomas Hoyer
Bramfeld. Die Bramfelder Sporthallen Gropiusring und Grootmoor standen am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen des Volleyballs.
Auf dem Programm stand das große Finale des diesjährigen Hanse-Pokals, den der Volleyball-Verband nun schon zum 24. Mal mit Unterstützung des Hamburger Wochenblatts veranstaltete. Wie immer wurden nach Vor-, Hoffnungs- und Zwischenrunden die neuen Titelträger und Platzierten der sechs ausgeschriebenen Klassen ermittelt.

„Nicht zu schlagen“

Mit insgesamt acht Mannschaften hatte die VG WiWa einmal mehr die meisten Teams zum Hanse-Pokal gemeldet, von denen drei den Sprung in die Finalrunden schafften. Hervorragend schlug sich das Team „N9uner“, das im Endspiel der Kategorie „Frauen I“ den Knallfröschen von der VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek nur knapp mit 1:2 unterlag. Für das beste Ergebnis der VG WiWa sorgte „Unfassbier“ in der Männerklasse II. In einem dramatischen Endspiel besiegte die Mannschaft um Kapitän Holger Schlawitz den SV Nettelnburg-Allermöhe mit 28:26 und 26:24, nachdem man im zweiten Satz bereits 17:22 zurückgelegen hatte.
In der Männerklasse I machte das Team „Nicht zu schlagen“ vom tus Berne seinem Namen alle Ehre. Nach Siegen über „Sekt oder Selters“ vom TH Eilbeck und die Muschelschupser (Hastenbeker TS) setzte sich die Truppe von Spielertrainer Daniel Prade auch im Finale durch, in dem man erneut auf SoS Eilbeck traf (25:20, 25:14). „Ein großer Pluspunkt war heute, dass wir elf Akteure dabei hatten und unser Trainer aus dem Vollen schöpfen konnte“, so Kapitän Norbert Giese, der mit seinem Mitstreitern erst kürzlich als 2. Herren des tus Berne unbesiegt in die Bezirksliga aufgestiegen war. „Mit dem Gewinn des Hanse-Pokals haben wir eine tolle Saison gekrönt.“

Die Trauben hingen hoch

Für die Damen des AMTV, die unter dem Namen „Denksport“ starteten, hingen die Trauben diesmal deutlich höher als beim sensationellen Hanse-Pokal-Sieg im Vorjahr, denn Trainer Thomas Nohr hatte sein Team für die stärker besetzte Klasse „Frauen II“ gemeldet. Dennoch gelang den Rahlstedterinnen erneut der Sprung in die Endrunde. Dort allerdings musste der Coach auf Diagonalangreiferin Zohra Sabah verzichten, seine in jeder Hinsicht stärkste Spielerin, die sich eine Woche zuvor bei einem Probetraining in Hummelsbüttel ohne gegnerische Einwirkung einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. So kam es nicht unerwartet, dass die AMTV-Damen den beiden, in die Endrunde eingezogenen Mannschaften des Altonaer TSV jeweils in zwei Sätzen unterlagen und sich am Ende mit Platz drei begnügen mussten.
Dabei bot man allerdings gegen die eine Klasse höher spielende Landesligatruppe des diesjährigen Hanse-Pokal-Gewinners eine ganz starke Vorstellung (20:25, 20:25).

Weniger Frauen

Mit 41 Teams, sechs mehr als im vergangenen Jahr, war die Hobby-Mixed-Klasse auch beim diesjährigen Hanse-Pokal am stärksten besetzt, während es in der Kategorie „Frauen I“ einen Rückgang zu verzeichnen gab. „Mit dem Gesamtmeldeergebnis von 107 Mannschaften sind wir aber durchaus zufrieden“, so Heike Köther, Mitarbeiterin des Hamburger Volleyball-Verbandes. „Besonders hat uns gefreut, dass auch diesmal wieder eine Reihe von auswärtigen Teams den Weg nach Hamburg gefunden haben.“
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