HGHB-Handballer liegen bisher im Soll

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Nils Becker, kam zu Saisonbeginn von der SG Hamburg Nord Foto: th

Der Aufsteiger ist auf dem besten Weg, sich in der Oberliga Hamburg/Schleswig Holstein zu etablieren

Barmbek Mit einer schweren Aufgabe starten die Handballer der HG Hamburg-Barmbek in das neue Jahr. Am kommenden Sonnabend empfängt der Aufsteiger in eigener Halle am Langenfort die „Zweite“ des HSV, einen der Meisterschaftsfavoriten (Anpfiff 18 Uhr). Eine Niederlage wäre für das Team von Trainer Holger Bokelmann kein Beinbruch, denn seine Jungs sind auf dem besten Weg, sich nach zwei vergeblichen Anläufen, die 2011 und 2013 mit dem Abstieg endeten, in der Oberliga Hamburg/ Schleswig Holstein zu etablieren.
Auch wenn es bis jetzt immer noch an der nötigen Konstanz fehlt, machten die Barmbeker von Beginn der Saison an klar, dass der Abstieg diesmal kein Thema sein sollte. Ein Unentschieden beim MTV Herzhorn, eine Topleistung gegen Meisterschaftsmitfavorit DJK Flensborg, dem man nur mit drei Toren unterlag, und ein Auswärtssieg gegen TSV Mildstedt waren ein viel versprechender Anfang. In der vierten Partie gegen den jetzigen Tabellendritten Witttorf/ Neumünster legte das Team noch ein Schippe drauf, doch wurde die Partie bei 21:20-Führung auf Bitte des Gegners, bei dem sich ein Spieler nach Zusammenprall mit Hennig Mauer schwer verletzt hatte, nach Zustimmung von Trainer Bokelmann vorzeitig beendet. Zwar folgte noch ein weiterer Auswärtssieg bei HSG Eider Harde, doch dann bot das Team in eigener Halle eine desolate Vorstellung, kam gegen den Tabellenletzten TV Fischbek mit 19:25 unter die Räder. „Ein rabenschwarzer Tag“ sagte Ligaobmann Jürgen Hitsch damals.
Doch in der letzten Partie des alten Jahres, das man mit dem Aufstieg und dem Hamburger Pokalsieg krönte, zeigten die Barmbeker, dass sie stark genug sind, um in der Oberliga zu bestehen. Nils Becker, der zu Saisonbeginn von der SG Hamburg Nord gekommen war überzeugte als Torschütze und in der Abwehr gleichermaßen. Der Klassenerhalt ist zwar noch lange nicht geschafft, doch die Chancen stehen gut“, zieht Hitsch ein positives Fazit. „Schön, dass sich das Publikumsinteresse gesteigert hat, wobei es mich besonders freut, dass viele Zuschauer aus Barmbek kommen.“ (th)
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