Klassenerhalt als oberstes Ziel

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Die Formation „Topas“ vor ihrem ersten Auftritt in Saarlouis Foto: Thomas Hoyer

Tanzformation „Topas“ fiebert dem Saisonstart in der Bundesliga entgegen

Von Thomas Hoyer
Steilshoop
Nach den tollen Leistungen im vergangenen Jahr, die mit Aufstieg in die 1. Bundesliga und Platz 7 bei den Deutschen Meisterschaften in Essen gekrönt wurden, möchte die Jazz- und Modern Dance-Formation „Topas“ der GFG Steilshoop auch in der höchsten Klasse bestehen. Die Vorbereitungen dazu sind fast abgeschlossen. Noch wird an letzten Details der Choreografie gefeilt, ehe die Gruppe am 5. März in Saarlouis ihr erstes Turnier bestreitet. In der 17 Tänzerinnen und einen Tänzer zählenden Formation gab es zur neuen Saison einige Veränderungen. Julia Sellmer (ehemals May), die verletzungsbedingt schon seit längerem passen musste, hat nach zehn Jahren dem Leistungssport ade gesagt, fungiert aber weiterhin als Trainerin beziehungsweise Co-Trainerin der Gruppen „Zirkon“ und „Axinit““, deren Wettkämpfe in der Regionalliga beziehungsweise Oberliga erst im April beginnen. Neu dabei sind Nina Gerburzi, eine in der Lola-Rogge-Schule ausgebildete Tanzpädagogin, Marissa Munderloh und die aus den eigenen Reihen übernommene Vanessa van Heckeren, mit 23 Jahren die Jüngste in der Formation. Die Vorbereitung auf den ersten Wettkampf begannen bereits im September. Seitdem hat Trainerin Yvonne Jakobeit mit ihren Schützlingen einen gefühlvollen Vortrag mit einigen schnellen Passage einstudiert, der ihrem Team konditionell mehr abfordert als in der vergangenen Saison. Getanzt wird nach einem Titel des Sängers Lo-Fang („Silver“). Eine ganz wichtige Station der intensiven Vorbereitung war im Dezember ein Wochenendtrainingslager in Scharbeutz. Mittlerweile wird nur noch an den Feinheiten gearbeitet. „Dazu nutzen wir Videos jeder einzelnen Tänzerin, um letzte Fehler auszumerzen“, erzählt Yvonne Jakobeit, die mit dem Tanzpädagogen Mario Doehler einen neuen Co-Trainer an ihrer Seite hat. „Ich denke, wir können den insgesamt vier Turnieren mit Optimismus entgegensehen. Den Top Sechs der zehn Formationen zählenden Bundesliga Paroli zu bieten, dürfte allerdings sehr schwer werden. Wir liebäugeln mit Platz sieben, wollen uns wie im Vorjahr für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren, wo es im Rahmen der Relegation zu einem Aufeinandertreffen mit den besten Teams der beiden zweiten Bundesligen kommt. Dann entscheidet sich, ob unser Traum vom Klassenerhalt in Erfüllung geht.“
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