Klassenerhalt in Sicht für Uhlenhorst

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Adlers Dustin Vespermann klärt (r.) vor Sakarya Foto: Thomas Hoyer
 
Ayke Yesiltac (r.) hat das 2:0 erzielt. Dustin Vespermann gratuliert Foto: Hoyer

Bezirksliga: SV Uhlenhorst-Adler hat jetzt 9-Punkte-Polster auf einen Abstiegsplatz

Von Thomas Hoyer
Barmbek
Gut erholt von der deftigen 1:7-Niederlage bei Topfavorit Rahlstedter SC zeigten sich die Bezirksligakicker des SV Uhlenhorst-Adler am vergangenen Sonntag im ersten Heimspiel des neuen Jahres gegen den MSV Hamburg. Mit einem verdienten 3:0-Sieg setzte sich das Team von Trainer Adriano Napoli weiter von der Abstiegszone ab, wobei der Vorsprung auf die auf dem drittletzten Tabellenplatz rangierenden Mümmelmannsberger jetzt neun Punkte beträgt. Eine Glanzvorstellung war es allerdings nicht, obwohl die Platzherren in der ersten Halbzeit mehrere gute Chance besaßen. Bereits nach 180 Sekunden hatte Siaka Cisse das 1:0 auf dem Fuß, doch konnte MSV-Schlussmann Leon Giese parieren. In der 13. Minute war es abermals Cisse, der am Torwart scheiterte und auch Kaan Bilgins Nachschuss wurde von Giese gehalten. Tim-Niklas Becker machte es besser, traf nur 30 Sekunden später zum 1:0. Vom Angriff der Gastgeber war nur wenig zu sehen. Die Barmbeker De-fensive stand gut.

Viele Chancen vergeben


Die erste Möglichkeit des Gegners datiert aus der 19. Minute, als Tobias Zimmer nach einem Freistoß in den Strafraum nur einen harmlosen Schuss zustande brachte. Nach einer Stunde verfehlte Brian Rieken Morel das UH-Gehäuse aus 20 Metern knapp. Die besseren Chance lagen weiter auf Seiten der Platzherren. Nach Vorlage von Kaan Bilgin umkurvte Cisse den gegnerischen Keeper, doch konnte Tobias Lohdamm seinen Schuss in letzter Sekunde von der Linie kratzen (42.). Kurz vor der Pause war es Artak Melkonyan, der nach Torwartabwehr den Ball am kurzen Pfosten vorbeischoss. Nach dem Seitenwechsel wurden die Mümmelmannsberger gefährlicher. Der erste Schuss aufs Tor wurde allerdings eine sichere Beute von Keeper Robert Block. Kurz darauf verfehlte Marvin Wanagat nach Abwehr von Block das Barmbeker Gehäuse. Die Platzherren machten es besser, nutzten einen Fehler des Gästetorwarts durch den eingewechselten Ayke Yesiltag, der das Leder nur noch ins leere Tor zum 2:0 (56.) zu schieben brauchte. Der MSV gab sich aber noch nicht geschlagen. Zunächst konnte Barm-beks Fermin Tribaldos einen Schuss auf der Linie klären, dann verfehlten Tobias Zimmer per Kopf und Wanagat das Ziel. In der 81. Minute lag noch zweimal der Anschlusstreffer in der Luft. Hasan Cengiz konnte die Riesenchance allerdings nicht nutzen, und auch Zimmers Schuss wurde abgeblockt.

Rote Karte


Die beiden letzten Höhepunkte des Spiels waren eine rote Karte für MSV-Abwehrspieler Manuel Hennings nach einer Notbremse an Marc-Robin Becker (85.) und das 3:0 durch Melkonyan, nachdem Florian Simon zunächst völlig frei am MSV-Schlussmann gescheitert war, der den Ball gerade noch mit einer Hand an die Latte hatte lenken können (88.). „Keine Frage, unser Sieg war auch in dieser Höhe verdient“, so UH-Trainer Adriano Napoli. Und weiter: „Auch wenn es phasenweise nicht immer schön aussah, war meine Mannschaft im Gegensatz zur Hinrunde, in der wir 2:4 verloren, diesmal in allen Belangen das bessere Team. Das war heute ein 6-Punkte-Spiel und damit ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt.“
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