Knappe Niederlage

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Tobias Stöhr (r.) im Kopfballduell mit seinem Gegenspieler. Foto: Thomas Hoyer

Barmbeker erstmals ohne Punktgewinn

Von Thomas Hoyer
Barmbek. Die Enttäuschung stand den Spielern des HSV Barmbek-Uhlenhorst nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben. Soeben hatten Kapitän Jon Hoeft und seine Mitstreiter beim SV Rugenbergen mit 0:1 ihre erste Niederlage nach dem Aufstieg in die Oberliga kassiert.
In der Halbzeit erlebten die rund 150 Zuschauer bei glühender Hitze eine ausgeglichene Partie mit nur wenigen Höhepunkten. Die Gastgeber besaßen keinen Hochkaräter, bei BU war es Kevin Mellmann, der nach Hereingabe von Jonas Schwenke eine gute Möglichkeit vergab. Nach dem Seitenwechsel wurden die Barmbeker „kalt“ erwischt. Der Rugenbergener Artur Frost jagte dem runden Leder auf der rechten Seite nach. BU-Keeper Joschka Grimme war eher am Ball, doch anstatt die Kugel kompromisslos weg zu schlagen, versuchte der Torwart den Angreifer auszuspielen, schoss diesen aber an. Forst hatte anschließend keine Mühe, das Leder im leeren Tor zu versenken (48.). Kaum 120 Sekunden später brach erneut ein Rugenbergener durch, umkurvte Barmbeks entgegenstürzenden Torwart, doch ließ der Stürmer die 100-prozentige Chance ungenutzt. In den folgenden Minuten schwamm die Barmbeker Abwehr noch mehrfach, ehe wieder etwas Linie ins BU-Spiel kam. Kristoffer Laband hatte zweimal den Ausgleich auf dem Fuß. Einen weiteren Hochkaräter vergab Mellmann, der anstatt freistehend selbst zu schießen, uneigennützig zu Hoeft spielte, dessen halbabgeblockter Schuss über das gegnerische Gehäuse flog (73.). Kurz darauf strich ein Mellmann-Freistoß knapp am Tor der Rugenbergener vorbei (84.), und auch Lars Schmitz gelang es nicht, das Leder im Nachschuss in den Maschen der Platzherren unterbringen (86.). Zwei Minuten vor dem Abpfiff stand der Gegner vor dem 2:0, doch konnte BU-Torwart Grimme einen von Mellmann verschuldeten Foulelfmeter parieren. „Ich bin enttäuscht. Sechs Punkte aus den drei Spielen hatte ich mir ausgerechnet. Aufgrund unserer Chancen wäre heute auch ein Unentschieden möglich gewesen“, so Barmbeks Trainer Frank Pieper.

Bisherige Ergebnisse
Mit einem verdienten 3:2-Erfolg beim Meiendorfer SV waren die Barmbeker viel versprechend in die neue Serie gestartet. Es folgte ein 1:1 gegen den Lokalrivalen Paloma, gegen den man zwar nach ordentlicher Vorstellung bis zur Pause durch einen Treffer von Laban mit 1:0 führte, dann aber etwas den Faden verlor und in der 70. Minute den unglücklichen Ausgleich kassierte. „Spielerisch war es bisher teilweise recht ordentlich. Was das Umsetzen der taktischen Vorgaben angeht, benötigen wir noch etwas Zeit“, lautet das Fazit von Trainer Pieper, der sich mit seiner Truppe einen einstelligen Tabellenplatz zum Ziel gesetzt hat. Unzufrieden ist der Coach mit der Chancenverwertung: „In der Oberliga bekommt man einfach weniger Tormöglichkeiten als in den unteren Klassen. Um so konsequenter muss man diese nutzen.“
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