Niederlage im Lokalderby

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Adlers Felix v. Rönne schießt im Fallen knapp am Tor von Barmbek-Uhlenhorst vorbei. Anthony Erhijakpor (M.) und Torwart Vincent Driessen können nur zuschauen
 
Skeptischer Blick: Adlers Trainer Adriano Napoli Foto: Hoyer

Beim SV Uhlenhorst-Adler fehlt noch die Konstanz

Von Thomas Hoyer
Barmbek
Beim Fußball-Bezirksligisten SV Uhlenhorst-Adler wechseln weiter Licht und Schatten. Drei Niederlagen stehen bisher ebenso viele Siege gegenüber. Am Sonnabend unterlag das Team von Trainer Adriano Napoli bei der „Zweiten“ des HSV Barmbek-Uhlenhorst auf dem Kunstrasen am Langenfort mit 0:1. Eine Partie mit wenigen Höhenpunkten, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. In der Partie blieben größere Torchancen Mangelware, das Geschehen spielte sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Beide Abwehrreihen standen sicher. Adlers erste Möglichkeit besaß Sascha Musal, der das BU-Gehäuse mit einem Volleyschuss verfehlte (9.). Auf Seiten der Gastgeber hatte Paul Smit mit einem Schuss an die Latte Pech. (12.). Ein direkt getretener flacher Freistoß von Musal bereitete BU-Keeper Vincent Driessen keine Probleme (18.). Kurz vor der Pause kam UH noch einmal zu einer Möglichkeit, aber der Kopfball von Timo Widmayer nach einer Ecke verfehlte das Tor.

Ayke Yesiltac fehlte

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel, immerhin ging es jetzt aber etwas lebhafter zu. Beide Teams besaßen gleich je ein gute Chance. Zunächst scheitert Mirco Missulis (BU) an Torwart Robert Block (50.). Kurz darauf war es Adlers von Rönne, der im Fallen knapp das Tor verfehlte. In der 66. Minute traf auf Seiten der Napoli-Truppe Widmayer aus 25 Metern nur die Oberkante der Latte. Resultierend aus einem von Fermin Tribaldos verschuldeten Elfmeter, verwandelte Moritz Scholz in der 68. Minute den Strafstoß. Ein richtiges Aufbäumen gegen die drohende Niederlage gab es bei Adler nicht. Ein Freistoß von Widmayer (76.) und ein von Dustin Vespermann zu weit vorgelegter Ball, der Beute des heraus gelaufenen Torhüters wurde (84.), blieben die einzigen Möglichkeiten. Zu allem Überfluss sah Musal kurz vor Schluss nach einer Unsportlichkeit auch noch die rote Karte. „Ein typisches 0:0-Spiel mit viel körperlichem Einsatz“, so Adriano Napoli. „Bei uns fehlte es heute an Kreativität in der Offensive. Das Fehlen von Ayke Yesiltac hat sich sehr bemerkbar gemacht!“

Guter Start

Der SV Uhlenhorst-Adler war mit einem viel versprechenden 1:0-Erfolg beim SC Sperber (Tor: Sven Drews )in die neue Saison gestartet. Im ersten Heimspiel unterlag man dem HFC Falke mit 2:4, wobei ein Unentschieden durchaus in Reichweite gelegen hatte. Ebenfalls gut lief es beim 5:2-Erfolg über den TSC Wellingsbüttel, aber wieder folgte die Ernüchterung, als man bei Spitzenreiter ETV mit 1:4 den Kürzeren zog. Gut erholt zeigte sich das Team gegen GW Eimsbüttel (6:2). Tim Finkeldey traf viermal.

Wenige Veränderungen

Im Aufgebot der Adler hat es zum Saisonbeginn nur wenige Veränderungen gegeben. Durch den Zugang von sechs A-Jugendlichen aus dem eigenen Nachwuchs wurde der Kader verjüngt. Besonders gefallen konnte bisher Innenverteidiger Leon Weber. Nicht schmecken dürfte Trainer Adriano Napoli allerdings, dass Tim Finkeldey, Rico Mendrzik und Marc Becker wegen Studium und Beruf für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. „Unser Ziel ist es, uns so früh für möglich von der Abstiegszone abzusetzen. Schön wäre es, wenn wir das Ergebnis der letzten Saison noch verbessern könnten.
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