Niederlage im Pokalfinale

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Barmbeks Markus Hasenpusch (l.), der in der zweiten Halbzeit verletzt ausscheiden musste, im Zweikampf mit Maik Rosenberg Foto: Thomas Hoyer

Alte Herren von BU verlieren gegen Lohbrügge 2:3. Am Sonntag könnte es Revanche geben

Barmbek Im Endspiel um den Otto-Hacke-Pokal unterlag die „Alte Herren“ des HSV Barmbek-Uhlenhorst am vergangenen Sonntag auf der HFV-Sportanlage an der Jenfelder Allee dem VfL Lohbrügge mit 2:3 (0:1). Doch kann sich das Team um Kapitän Randolf Lengler bereits am kommenden Sonntag für die Niederlage revanchieren. Beide Teams treffen als Sieger der Alte-Herren-Staffeln „AA1“ und „AA2“ im Finale um den Hamburger Meistertitel erneut aufeinander (15 Uhr, Kunstrasen Kandinskyallee).
Die erste große Chance des Pokalendspiels besaßen die Barmbeker, die im Halbfinale den SC Victoria nach Elfmeterschießen mit 5:4 ausgeschaltet hatten, als Sebastian Löwe nach Pass von Markus Hasenpusch völlig freistehend aus zwölf Metern am prächtig reagierenden Lohbrügger Schlussmann Yavuz Eser scheiterte (17.). Nur zwei Minuten später lag abermals das 1:0 in der Luft. Doch Hasenpusch bekam nach schöner Flanke von Jan Meyer nicht genug Druck hinter seinen Kopfball, der ebenfalls eine Beute des VfL-Keepers wurde. In der Folge kam der Gegner zu Feldvorteilen, obwohl der anfängliche Spielfluss etwas verloren ging. Kurz vor dem Pausenpfiff kassierten die Barmbeker dann das 0:1 nach einer Ecke. Markus Schwoy und sein Gegenspieler waren zum Kopfball hoch gestiegen. Die daraus resultierende Bogenlampe landete bei Andreas Langer am zweiten Pfosten, der per Kopf vollstreckte (35.). Vier Minuten nach dem Seitenwechsel hieß es nach verlorenem Zweikampf von Fiete Becker im Mittelfeld 0:2. Lohbrügges Bülent Arlioglu marschierte auf der linken Seite durch. Es folgte ein Querpass zu Oliver Lindemann, der aus sechs Metern traf. Nachdem auf gegnerischer Seite Maik Rosenberg Gelb-Rot gesehen hatte, bestimmten die Barmbeker eindeutig das Geschehen und waren dem Anschlusstreffer ganz nahe. Ein Seitfallzieher von Jan-Hendrik Haimerl wurde vom VfL-Torwart großartig pariert, während eine verunglückte Flanke von Timo Röhricht vom langen Innenpfosten zurück ins Feld prallte. In der 57. Minute konnten die Barmbeker zunächst über den Anschlusstreffer durch Pascal Werner jubeln, der nach Vorarbeit von Markus Schwoy aus zehn Metern getroffen hatte. Doch nahm der Schiedsrichter das Tor zurück. Sein auf der gegenüberliegenden Spielfeldseite postierter Assistent hatte ihn darauf aufmerksam gemacht, dass der dem Tor vorangegangene, von Przemyslaw Osinski schnell ausgeführte Einwurf eigentlich den Lohbrüggern zugestanden hätte. „Eine kuriose Entscheidung, die für mich eindeutig ein Fehler war“, bedauerte BU-Coach André Rathje. Als dem Gegner in der 67. Minute nach einem Konter das 3:0 gelang, war die Partie entschieden. Die Barmbeker gaben jedoch nicht auf. Haimerl per Kopfball nach Flanke von Werner und Röhricht per „Flankenschuss“ ins lange obere Eck konnten in der Nachspielzeit sogar noch auf 2:3 verkürzen. (71./72.) „Spielerisch war Lohbrügge heute stärker. Chancen hatten wir sogar mehr als der Gegner“, so André Rathje enttäuscht. (th)
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