Paloma-Jungs neue Vizemeister

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Palomas 1.D-Junioren wurde Hamburger Vizemeister in der Halle (hintere Reihe v.l.): Noah Möller, Prince Amissah, Niklas Brömsen, Fynn Neubert; (vordere Reihe): Kufour Jamborek, Luis Alvarez-Brückmann, Pascal Mondry, Lucas Valdoleiros, Charles Kouakou Foto: wb
 
Jan Koschorreck (l.) im Zweikampf mit seinem Gegenspieler Foto: Hoyer

D-Junioren sind stolz auf ihren Erfolg bei den Hamburger Fußball-Hallenmeisterschaften

Barmbek Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des USC Paloma trägt weiter Früchte: Bei den Hamburger Fußball-Hallenmeisterschaften qualifizierten sich gleich sechs Teams für die Vorschlussrunde der „Top25“. Zwei von ihnen gelang sogar der Einzug in die Finals, wo vor allem die D-Junioren (alt) als neuer Hamburger Vizemeister einen großartigen Erfolg feierte.
Mit einem 2:0-Erfolg über Victoria durch einen Treffer von Prince Amissah und ein Eigentor legte das Team von der Brucknerstraße bereits einen vielversprechenden Start hin. Und auch in der zweiten Partie gegen den späteren Titelträger St. Pauli zog sich das Team sehr gut aus der Affäre, verlor aber das ausgeglichene und umkämpfte Spiel durch ein Tor kurz vor Schluss mit 0:1. Besser lief das dritte Match gegen Vier- und Marschlande, das 2:0 gewonnen wurde (Tore: Fynn Neubert, Prince). Zwar musste man sich im letzten Spiel Oststeinbek 0:1 geschlagen geben, doch reichten sechs Punkte aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Vier- und Marschlande zum zweiten Platz.

Mannschaft geteilt

Für die Titelkämpfe hatte Trainer Thomas Schiers seine älteren 1. D-Junioren, zu der 18 Kicker des Jahrgangs 2002 zählen, in zwei Mannschaften aufgeteilt, wobei ein Team etwas offensiver orientiert war und in einer starken Staffel gemeldet wurde, während in der zweiten „mittelstark“ eingestuften Truppe die eher defensiv spielenden Kicker zum Einsatz kamen. Und gerade die Abwehrspezialisten machten ihren Coaches überraschend viel Freude, belegten hinter dem Niendorfer SV den dritten Tabellenplatz ihres 25-er-Blocks. Keeper Mark Alexander Baur kassierte in 24 Spielen lediglich drei Gegentore. Auch in der Hauptrunde schlug sich das Team um Kapitän Steven Rylski bravourös, belegte dort Platz drei, gleichbedeutend mit dem Sprung unter die „Top25“ von 230 gestarteten Mannschaften. Ein Riesenerfolg. Dort kam es unter anderem zum Aufeinandertreffen mit den Kollegen der ebenfalls qualifizierten „Ersten“. „Nicht gerade schön für mich“, schmunzelt Trainer Thomas Schiers. „Ich habe mich an die Seite gesetzt und meinen Co-Trainern Ole v. Prondzinski und Jorge Valeiros je ein Team übergeben.“ Die Stürmer machten ihren Fähigkeiten alle Ehre, gewannen gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Lager 3:0. Zwei weitere Siege reichten Kapitän Niklas Brömsen und seinen Mitstreitern schließlich zu Platz eins und dem damit verbundenen Einzug ins Meisterschaftsfinale, während das zweite Team ausschied.
Etwas enttäuscht war Palomas 1. E-Junioren (älterer Jahrgang), die einen Tag zuvor in der Sporthalle Glinde im Pokalfinale stand, dort als Mitfavorit galt. Zwar erwischte das Team einen tollen Start, besiegte Süderelbe durch Treffer von Quincy Adjei, Cengiz Koc und Nico Königs sowie einem Eigentor gleich 4:0, doch dann gab es einen Einbruch: Die Partien gegen Niendorf und den Eimsbütteler TV wurden jeweils 0:1 verloren, obwohl man gerade gegen den ETV durch Quincy und Cengiz einige gute Chancen besaß. In der letzten Partie gegen Vorwärts-Wacker schoss Jan Koschorrek die Barmbeker schnell in Führung, doch gelang dem Gegner nicht nur der Ausgleich, sondern auch das 2:1. Paloma gab aber nicht auf und erzielte durch Quincy zehn Sekunden vor Schluss das 2:2, womit die Barmbeker am Ende Vierter wurden. „Nach der ersten Niederlage waren meine Spieler mental angeschlagen und konnten nicht mehr ihr Potential abrufen“, erklärte Trainer Miguel Pinto. (th)
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