Pokalfinale erreicht

Anzeige
Quincy Adjei (l.) stellte mit vier Treffern sein Torjägerqualitäten unter Beweis. Eine Szene aus dem Spiel gegen den SC Sternschanze (4:1) Foto: Thomas Hoyer

Jubel bei der 1. E-Junioren des USC Paloma

Von Thomas Hoyer

Barmbek. Hamburgs Nachwuchsfußballer kämpften am vergangenen Wochenende bei den Hallenmeisterschaften 2014/15 in den verschiedenen Altersklassen um den Einzug in die Finalrunden. Das WochenBlatt besuchte die 1. E-Junioren (alt/ Jg. 2004) des USC Paloma, denen als Zweiter der umjubelte Sprung ins Pokalfinale gelang.

Die jungen Barmbeker, die ihre 25-er-Staffel (JH 31) gewonnen hatten und in der Hauptrunde Erster geworden waren, starteten gegen den SC Sternschanze ziemlich nervös in die Vorschlussrunde. Bereits nach 90 Sekunden hieß es 0:1. Doch als Quincy Adjei nach drei Minuten zum Ausgleich traf, lief es wie am Schnürchen. Cengiz Koc und Bela Bertram schossen die weißen Tauben 3:1 in Führung. Kurz vor dem Abpfiff erhöhte Florian Meyer nach Vorarbeit von Nico Königs auf 4:1. In der zweiten Partie gegen den ETV sorgte Quincy nicht nur schnell für die Führung, sondern er erzielte aus acht Metern mit einem schönen Schuss in den langen Winkel auch das 2:0. Zwar gelang den Eimsbüttelern das Anschlusstor, doch fast postwendend traf Cengiz nach Vorlage von Quincy zum 3:1-Endstand. Es folgte das Kräftemessen mit dem zu den Favoriten zählenden HSV, der seine beiden ersten Partien ebenfalls deutlich gewonnen hatte. Erneut war es Quincy Adjei, der den Gegner das Fürchten lehrte. Nach vergebener Riesenchance traf der elfjährige Kicker auf Vorarbeit von Cengiz zum 1:0. Doch der HSV ließ sich davon nicht beeindrucken, glich postwendend aus und dominierte in der Folge. Gegen die vielbeinige Barmbeker Abwehr gab es allerdings kaum ein Durchkommen. Auch Torwart Maurice Johannsen bot eine starke Leistung, weshalb es am Ende beim 1:1 blieb. Großes Pech hatte Abwehrchef Nico Königs, der sich kurz vor Schluss eine starke Knieprellung zuzog, ins Krankhaus gefahren wurde und in der letzten und entscheidenden Partie gegen den HEBC nicht mehr dabei sein konnte. Ein Unentschieden in diesem Match würde zumindest zum Einzug in die Pokalendrunde reichen - das war vor dem Anpfiff klar. Doch erhielten die Hoffnungen der Barmbeker zunächst einen herben Dämpfer, als der Gegner zum 1:0 traf. Die Enttäuschung aber dauerte nicht lange. Zwei Minuten später markierte Cengiz den Ausgleich. Und als der Schiedsrichter kurz darauf nach einem Foul auf Siebenmeter entschied, war sogar der Sieg möglich. Doch scheiterte Cengiz am HEBC-Keeper, so dass es schließlich beim 1:1 blieb. In der Endabrechnung gleichbedeutend mit Platz zwei und dem Einzug in die Pokalendrunde, die man bereits 2014 erreicht hatte "Wir wollten natürlich um die Meisterschaft mitspielen", so Betreuer Martin Seme. "Aber bei derart schweren Gegnern wie heute ist auch das Erreichen des Pokalfinales ein toller Erfolg. Jetzt gilt es unseren zweiten Platz des Vorjahrs zu toppen. "

Nicht so gut lief es für die zweite Mannschaft, die den Einzug ins Finale verpasste. GW Harburg wurde zwar durch ein Tor von Luan Islami 1:0 geschlagen, doch gegen Concordia und St. Pauli folgten zwei 0:2-Niederlagen. Dennoch besaß das Team von der Brucknerstraße in der letzten Partie gegen den ETV noch eine reelle Chance auf Platz zwei. Und als Dmitry Bushko das 1:0 gelang, rückte der Einzug ins Pokalfinale in greifbare Nähe. Doch statt eines möglichen zweiten Treffers kassierte das Team noch zwei Gegentore und verlor 1:2. "Natürlich sind wir alle etwas enttäuscht", so Trainer Timo Clausen. "Doch bin ich auch stolz darauf, dass meine Jungs überhaupt so weit gekommen sind."
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige