SC Urania neuer Tabellenführer

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Wandsetals Julian Dick kommt einen Schritt zu spät. Lukas Maib trifft aus zehn Metern zum 1:0 Foto: Thomas Hoyer

3:0-Sieg im Spitzenspiel gegen TSV Wandsetal II

Von Thomas Hoyer
Barmbek. Mit einem verdienten 3:0-Sieg über die „Zweite“ des TSV Wandsetal übernahm der SC Urania am vergangenen Sonntag die Tabellenführung in der Kreisliga 5. Wobei die Barmbeker davon profitierten, dass der bisherige Spitzenreiter SC Eilbek II beim Hamburger FC mit 0:2 verlor.
Die Partie am Schützenhof begann mit 15-minütiger Verspätung, da kein Schiedsrichtergespann erschien. Kurzfristig sprang Klaus Dräger vom SC Osterbek als Unparteiischer ein. An der Linie standen mit Thomas Kollascheck und Thomas Sieg zwei Schiris des SC Urania. Die Anfangsphase der Spitzenspiels war sehr von gegenseitigem Respekt geprägt, beide Teams tasteten sich ab. In der Folge besaßen die Gastgeber dann aber Feldvorteile und waren mehr im Ballbesitz. Die erste Chance der Uranen vergab Marcel Happich, als er völlig freistehend aus acht Metern mit einem zu harmlosen Schuss am gegnerischen Keeper scheiterte (16.).
Gute Defensivleistung
Drei Minuten später besaßen auch die Wandsetaler eine große Möglichkeit, doch Uranias Torwart Christian Handorf war auf dem Posten. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bekamen die Platzherrn drei Freistöße kurz vor der Strafraumgrenze zugesprochen, doch die Schüsse von Jonathan Faas wurden pariert, blieben in der Mauer hängen und verfehlten das Tor. Auch aus mehreren Ecken konnten die Platzherren kein Kapital schlagen. „Die Verwertung unserer Standards ist einfach zu schlecht, das hat man auch heute wieder gesehen“, bedauerte Uranias Trainer Jimmy Güclü, der sich allerdings über eine gute Defensivleistung seiner Truppe freuen durfte, die auch in der zweiten Halbzeit kaum eine Chance des Gegners zuließ. Nur noch ein einziges Mal wurde Keeper Handorf ernsthaft geprüft, als er einen abgefälschten Schuss reaktionsschnell über die Latte lenkte. Das erlösende 1:0 der Barmbeker fiel in der 60. Minute durch Lukas Maib, der das Leder nach Vorarbeit von Happich aus zehn Metern halbhoch im rechten Eck versenkte. Jonathan Faas verfehlte kurz darauf nur knapp das Wandsetaler Gehäuse. Besser machte es Faas vier Minuten später, als er nach Freistoß aus dem Halbfeld von Happich per Kopf aus fast zehn Metern zum 2:0 traf (74). 180 Sekunden später vergab der für den verletzen Timo Schöning zur Pause eingewechselte, erst einen Tag zuvor aus den USA zurückgekehrte Tim Chmelik eine weitere Riesenchance. Den 3:0-Schlusspunkt setzte Rössing.
Der 24-jährige Kapitän verwandelte einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter im Nachschuss (85.). „Nach unserem Sieg bei Paloma haben wir heute erneut eine gute Leistung geboten, dabei als Mannschaft überzeugt“, lautete das Fazit von Trainer Güclü, dem sein Innenverteidiger Farhad Foroughy an diesem Tag besonders gut gefiel. „Die stärksten Gegner haben wir jetzt hinter uns. Nun heißt es bis zur Winterpause nachzulegen und den Vorsprung auszubauen.“
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