Sechste Niederlage in Folge

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Henning Mauer, der zwei Tore erzielte, wird zu Fall gebracht.

HGHB-Handballer verlieren Heimspiel gegen MTV Herzhorn

Barmbek. Die Handballer der HG Hamburg-Barmbek warten weiter auf ihren zweiten Sieg in der Oberliga. Gegen den MTV Herzhorn kassierte der Aufsteiger in heimischer Halle am Langenfort mit 25:27 bereits seine sechste Niederlage in Folge.


In der ersten Halbzeit spielten beide Teams auf Augenhöhe, nachdem die Barmbeker zwischenzeitlich 7:5 beziehungsweise 8:6 geführt hatten. Zur Halbzeit stand es 10:10. Entscheidend für die Niederlage war eine Zeitstrafe für einen gegnerischen Spieler beim Stand von 14:14, die das Team von Trainer Holger Bockelmann nicht nutzen konnte. Im Gegenteil, trotz Unterzahl gingen die Herzhorner mit zwei Toren in Führung, ein Vorsprung, dem die Gastgeber, für die Hendrik Meyn acht Tore erzielte, bis zum Ende hinterher liefen. „Ein ausgeglichenes Spiel, in dem der Gegner physisch präsenter war als wir“, lautete das Fazit von HGHB-Ligaobmann Jürgen Hitsch, der vom Spielausgang außerordentlich enttäuscht war.
Dabei hatte sein Team mit einem Auswärtssieg bei Mitaufsteiger TSV Preetz, der mit Torwart Michel „Pumpe“ Krieter und Thomas Knorr zwei Ex-Nationalspieler vom THW Kiel in seinen Reihen hat, einen recht viel versprechenden Start in die neue Serie hingelegt. Rechtsaußen Nils Abel war beim 31:28-Sieg, der ersten Heimniederlage des Gegners seit zweieinhalb Jahren, mit acht Treffern erfolgreichster Torschütze. Allerdings wurde die Saisonpremiere der HGHB von einer schweren Verletzung überschattet, die man bislang nicht kompensieren konnte. Neuzugang Tim Witt, der den abgewanderten Tim Früchtenicht ersetzen sollte, zog sich einen Kreuzbandriss zu. Das Fehlen des Linkshänders machte sich sofort bemerkbar. Trotz 14:12-Führung verlor man das erste Heimspiel gegen den TSV Schülp-Westerrönfeld mit 25:30. Gut verkaufte sich die Mannschaft bei Drittligaabsteiger und Tabllenführer DHK Flensborg, doch hieß es am Ende 26:30. „Selbst der Trainer des Gegners hat gesagt, dass uns das Schiedsrichtergespann benachteiligt hat“, so Ligaobmann Jürgen Hitsch. Viel schlimmer als die Niederlage war eine weitere schwere Verletzung. Diesmal erwischte es Nils Abel, ebenfalls ein Linkshänder, der einen Meniskusriss erlitt. „Nach den Ausfällen von Felix Chabazadeh, der sich schon in der Vorbereitung einen Wadenbeinbruch und eine schwere Bänderverletzung zuzog, Witt und Abel haben wir ein echtes Angriffsproblem. Unsere ganze rechte Seite lahmt“, so Jürgen Hitsch, dessen geschwächtes Team auch die folgenden drei Partien verlor, wobei man in heimischer Halle gegen WIFT Neumünster (20:24) eine besonders enttäuschende Leistung bot, obwohl Torwart Matthias Nagel, wie auch in anderen Spielen, sehr gut hielt. Bei der HG Norderstedt (25:30) und den TSV Ellerbek (29:33) verspielte das Team um Kapitän Lars Zimmermann eine 12:9 beziehungsweise 14:12-Führung.
Am kommenden Sonnabend steht für die Truppe von Trainer Holger Bockelmann das Lokalderby gegen FC St. Pauli an (19.30 Uhr, Budapester Straße). Ein Gegner, der bislang ebenfalls nur zwei Zähler auf seinem Konto hat.
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