Starke Rückrunde gespielt

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Markus Regenthal, der derzeit beste Einzelspieler des Teams, in Aktion Foto: Hoyer
 
Sie peilen den sofortigen Wiederaufstieg an: Hormus Ganaati, Jan Brinkmann, Markus Regenthal, David Golenia, Steffen Köhn und Jan v. Reith (v.l.) Foto: Hoyer

BSV-Schmetterkünstler hoffen auf den Aufstieg über die Relegation

Von Thomas Hoyer
Bramfeld
Mit dem direkten Wiederaufstieg in die Verbandsoberliga wird es nicht klappen, doch die besten Schmetterkünstler des Bramfelder SV besitzen immer noch eine gute Chance, sich als Tabellenzweiter der Hamburg-Liga zu behaupten und anschließend über die Relegationsrunde das angepeilte Ziel zu erreichen. Lange hatten die Bramfelder in der vergangenen Saison gegen den Abstieg gekämpft. Am Ende ohne Erfolg, zur Relegation fehlten drei Punkte. Dass der Klassenerhalt schwer werden würde, hatte sich allerdings schon länger abgezeichnet. Mit Jan Hüper, der beruflich bedingt passen musste, fiel die etatmäßige Nummer eins der Mannschaft fast die gesamte Rückrunde aus. In dieser Saison sah es sogar noch schlechter aus. Nur einmal konnte Hüper bisher aufschlagen. Zum Glück kehrte mit Hormos Ghanaati ein früherer BSV-ler an seine alte Wirkungsstätte von Germania Schnelsen zurück, der sich mittlerweile als große Verstärkung und Garant für Punkte im unteren Paarkreuz erwies (Rückrunde 11:1-Siege), nachdem er in der Hinserie noch von einer Verletzung gehandicapt war.

Bramfelder als harter Gegener


Die Saison nahm den erwarteten Verlauf. Favorit Germania Schnelsen setzte sich bald an die Tabellenspitze. Das konnten auch die Bramfelder nicht verhindern, die zusammen mit dem ETV als härteste Konkurrenten gehandelt wurden. Trotz 6:3-Führung musste sich der BSV in der ersten Auseinsetzung mit Schnelsen mit 6:9 geschlagen geben. „Der Kampf um Platz eins war im Grunde genommen schon am Ende der Hinrunde verloren, da wir aufgrund zweier Ausfälle beim 8:8 gegen Urania und bei der 7:9-Niederlage gegen Sasel noch weitere Punkte abgeben mussten“, so Kapitän Markus Regenthal.

Zweiten Rang verteidigen


In der Rückrunde lief es bedeutend besser. Mit Ausnahme der Partie gegen Tabellenführer Schnelsen, die diesmal 8:8 endete, wobei man ebenfalls schon hoch geführt hatte, wurden alle Spiele gewonnen. Platz eins ist dennoch realistisch gesehen kaum noch möglich. An einen Ausrutscher von Germania glaubt keiner. Deshalb geht es für die Bramfelder in den verbleibenden drei Spielen gegen Sasel, Urania und den Tabellenletzten SG GWR/ TuS Osdorf einzig und alleine darum, den zweiten Rang zu verteidigen. Bei einem Vorsprung von drei Punkten auf den ETV eine absolut lösbare Aufgabe. Die Relegationsspiele zur Verbandsoberliga sind für das Wochenende 30. April/1. Mai angesetzt, wobei der Austragungsort noch nicht bekannt ist. Nach derzeitigem Stand der Dinge sind die Gegner Oberalster 2, Rostock 3 und der VfB Lübeck. „Lübeck haben wir vor zwei Jahren in der Relegation geschlagen, gegen Rostock sind wir Favorit, während die Chancen gegen Oberalster 50 zu 50 zu stehen“, sieht Markus Regenthal der möglichen Relegation mit Zu-versicht entgegen. Die bislang beste Einzelbilanz des Teams hat Markus Regenthal mit 24:7 Siegen im oberen Paarkreuz an Position eins, womit er einer der stärksten Spieler der Liga ist. Zusammen mit Hormos Ghanaati bildet der 32-jährige Bramfelder auch ein überragendes Doppel, das in der Hinserie ungeschlagen blieb (7:0 Siege) und in der Rückrunde derzeit 6:2-Erfolge zu verzeichnen hat. Der BSV ist im Doppel ohnehin richtig gut aufgestellt. Nur bei zwei Matches gab es einen negativen Start aus den Eingangsdoppeln. „Wir sind alle heiß und wollen die Relegation schaffen“, so Kapitän Markus Regenthal. „Unsere Chancen stehen hierfür nicht schlecht. Bei einem möglichen Aufstieg könnte es vielleicht dann auch den einen oder anderen Neuzugang geben.“
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