Tanzgruppe „Topas“ so stark wie nie

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„Topas“ schaffte bei zwei Turnieren den Sprung in das Finale der Top 6 in Deutschland Foto: Hoyer

Klassenerhalt in der 1. Bundesliga fast sicher. GFG-Gruppen überzeugen

Steilshoop Damit hatte wohl kaum einer gerechnet: Die in der 1. Bundesliga startende Jazz- und Modern-Dance-Formation „Topas“ der GFG Steilshoop hat den Klassenerhalt nach drei von vier Turnieren so gut wie in der Tasche. Und auch „Zirkon“, die zweitstärkste Gruppe, schlägt sich als bislang Dritter der Regionalliga Nordost richtig gut. Zufrieden mit ihrem Abschneiden sein können auch die in der Oberliga startenden Formationen „Axinit“ und „Fabulit“, deren Saison bereits abgeschlossen ist und die auf akzeptablen Mittelfeldplätzen landeten. „Topas“ sorgte gleich zu Saisonbeginn für einen echten Paukenschlag. Mit einer großartigen Vorstellung qualifizierte sich die Gruppe beim ersten Turnier in Saarlouis mit ihrer Choreografie „Silver“ völlig überraschend für das Finale der Top 6 von zehn Formationen und belegte am Ende einen tollen fünften Platz, ein noch nie da gewesenes Ergebnis seit Bestehen von „Topas“. Weniger erfolgreich war das zweite Turnier in Goslar, obwohl „Topas“ dort immerhin das kleine Finale gewann, sprich Platz sieben belegte. Obwohl einige andere Teams zwischenzeitlich ihren anfangs erkennbaren Trainingsrückstand aufgeholt hatten, lief es bei der dritten Veranstaltung in Schöningen wieder richtig gut. Diesmal erneut für das große Finale qualifiziert, lieferten die Steilshooperinnen eine Glanzleistung ab, abermals belohnt mit Rang fünf. Im Gesamtklas-sement rangiert man auf Platz sechs, wobei der Vorsprung auf den Siebenten, der bei den Deutschen Meisterschaften in der Relegation ums Überleben in der 1. Bundesliga kämpfen muss, bereits fast uneinholbare 5,5 Punkte beträgt. „Vorher wollten wir nur die Relegation schaffen, dass wir jetzt so gut dastehen, hatte wirklich niemand erwartet“, so Trainerin Yvonne Jakobeit. Auch Lisa Fuhrmann nicht, genau wie ihre Trainerin seit 1990 Vereinsmitglied, die eigentlich in Schöningen ihre lange Wettkampfkarriere beenden wollte, jetzt aber auf jeden Fall beim großen Saisonfinale, den Mitte Juni in Dresden stattfindenden Deutschen Meisterschaften, dabei sein möchte. „Ob Lisa danach dann endgültig aufhört, darüber ist das letzte Wort auch noch nicht gesprochen“, schmunzelt Jakobeit. (th)
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