Traum vom Endspiel ist geplatzt

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Mannschaftsführerin Pauline Drust (l.) versucht ihre Gegenspielerin vom Ball zu trennen

NFV-Pokal: Fußball-B-Mädchen des HSV Barmbek-Uhlenhorst verlieren 0:3

Barmbek. Der große Traum vom Einzug ins Endspiel um den Pokal des Norddeutschen Fußballverbandes (NFV) ist nicht in Erfüllung gegangen. Am vergangenen Sonnabend verloren die Fußball-B-Mädchen des HSV Barmbek-Uhlenhorst auf der Sportanlage Dulsberg gegen Union Tornesch mit 0:3. Doch unter dem Strich hat das Team um Mannschaftsführerin Pauline Drust in der abgelaufenen Saison weit mehr erreicht, als man erwarten durfte. Der Gewinn des Hamburger Pokals zwei Wochen zuvor war eine echte Sensation. Vor Beginn der Spielzeit 2012/13 galt es für Trainer Jens Schadewaldt aus den bisherigen Spielerinnen und acht Neuzugängen vom Bramfelder SV eine schlagstarke Mannschaft zu formen. Schon bald präsentierte sich das Team als echte Einheit, spielte in der Spitzengruppe der Verbandsliga mit und belegte am Ende hinter Union Tornesch und dem Farmsener TV einen achtbaren dritten Platz. Noch besser lief es im Pokal, wo man Sieg auf Sieg einfahren konnte, darunter einen 2:1-Erfolg über Farmsen. Den entscheidenden Treffer erzielte Raquel Fernandes erst in der Verlängerung. Im Endspiel trafen die 15- bis 17-jährigen Barmbekerinnen auf den Hamburger Meister Union Tornesch, der als klarer Favorit galt und die Partie auch klar dominierte. Es entwickelte sich eine reine Abwehrschlacht, in der Torhüterin Sabrina Hansen mehrfach glänzen konnte, aber auch bei vier Aluminiumtreffern das Glück der Tüchtigen hatte. Kurz vor Abpfiff der fälligen Verlängerung rettete Pauline Hack ihr Team vor dem 0:1, indem sie den Ball in letzter Sekunde von der Linie kratzte. Ein Elfmeterschießen musste die Enscheidung bringen. Hier bewiesen die BU-Mädchen die besseren Nerven. Als Nele Grimme zum 5:4 traf und anschließend Keeperin Sabrina Hansen ihren zweiten Elfmeter parieren konnte, war der Jubel unbeschreiblich. Hamburger Pokalsieger - wer hätte das vor der Partie für möglich galten.
Auch im NFV-Pokal, für den sich die Finalisten der Landesverbände Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg qualifiziert hatten, ließ die Truppe von der Steilshooper Straße zunächst aufhorchen. Mit einem 2:1-Sieg über den SV Frisia 03 Risum-Lindholm durch Tore von Marie Schwoy und Natali Maslic stieß man ins Halbfinale vor. (th)
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