Traumwochenende für BU

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Erbitterter Zwei- kampf zwischen Barmbeks George Kwarteng, Tor- schütze zum 1:0, und Marco Blätter- mann (fallend) Fotos: Thomas Hoyer
 
Erschöpft, aber glücklich nach drei Tagen Fußball-Marathon: die Oldies des HSV Barmbek-Uhlenhorst

Alte Herren von Barmbek-Uhlenhorst präsentieren sich zum Saisonende in Topform

Von Thomas Hoyer
Barmbek Auf ein tolles Wochenende kann die „Alte Herren“ des HSV Barmbek-Uhlenhorst zurückblicken: Zuerst belegten die Barmbeker einen erstklassigen dritten Platz beim „Super-Cup Ü32“, den inoffiziellen Deutschen Meisterschaften. Dann wurden sie nur einen Tag später mit einem 3:0-Erfolg über den SC Vier- und Marschlande auch noch Hamburger Pokalsieger.

In Ratzeburg, wo der Ü32-Super-Cup stattfand, starteten die Barmbeker mit einem 0:0 gegen Hagen 1911 in der Gruppenphase. Siege gegen SSV 91 Vimaria Weimar und den FC Heitersheim sowie ein weiteres Unentschieden gegen den SV Broitzem bedeuteten den kaum erwarteten ersten Platz. Im Achtelfinale gegen den SV Kottengrün war es kurz vor Schluss Markus Schwoy, der das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg erzielte. Viel Glück hatte das Team im anschließenden Viertelfinale, wo man auf den favorisierten OSC Bremerhaven traf, der sich als die klar bessere Mannschaft präsentierte, aber seine Chancen nicht verwerten konnte. Die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen. Erst als George Kwarteng beim Stand von 8:8 einnetzten konnte und anschließend Bremerhavens Spieler über das Tor schoss, war auch diese Hürde genommen. Im Halbfinale fehlten dann die Kräfte. Die Partie gegen den späteren Vizemeister SF Troisdorf 05 ging 0:3 verloren. Im Elfmeterschießen um Platz drei traf Fiete Becker zum 7:6. Danach hielt Torwart Michael Beßmann – und damit Platz drei fest. Den Titel holte Bayern München.
Wer nun meinte, im Finale um den Otto-Hacke-Pokal gegen den SC Vier- und Marschlande, das schon am darauf folgenden Tag stattfand, hätten die Barmbeker Oldies nichts mehr zuzusetzen, sah sich getäuscht. Das gilt insbesondere für den Gegner, der sofort aufs Tempo drückte und hoffte, dass die Barmbeker kräftemäßig abbauen würden. Doch konnten die Vier- und Marschländer aus ihrer anfänglichen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Die erste Ecke von BU führte dann gleich zum Erfolg. Von Kapitän Schwoy auf den kurzen Pfosten getreten, griff der Keeper des Gegners am Leder vorbei, Kwarteng stand genau richtig und bedankte sich per Kopf mit dem 1:0 (29.). Nach dem Seitenwechsel vergaben die Barmbeker durch Kwarteng gleich drei Chancen zum zweiten Treffer. In der 59. Minute war es dann aber endlich soweit. Nach Pass von Przemyslaw Osinski in die Spitze umkurvte Schwoy den Torwart und schoss zum 2:0 ein. Für die Entscheidung sorgte Stephan Obst, als er nach einer Flanke aus vier Metern den viel umjubelten dritten Treffer erzielte (68.).
Auf dem Weg ins Pokalfinale schlugen die Barmbeker, im vergangenen Jahr Pokalzweiter und Hamburger Vizemeister, zunächst Großflottbek (3:0) und die SG Holsatia/ Sparrieshoop (5:2). Es folgte ein hart erkämpfter 3:2-Sieg über Halstenbek/Rellingen. Zum anschließenden 3:1-Erfolg über den Lokalrivalen USC Paloma steuerte Ex-Profi Jürgen Degen zwei Tore bei. Im Viertelfinale und Halbfinale besiegten die Barmbeker dann den Hamburger Meister VfL Lohbrügge und den HSV mit 3:2 beziehungsweise 1:0.
Von der vorangegangen Meisterschaftsrunde hatten sich die Barmbeker hingegen sicher etwas mehr erhofft, auch wenn man stets in der Spitzengruppe mitmischte und am Ende hinter dem Bramfelder SV und Halstenbek/Rellingen Dritter in Hamburgs höchster Klasse wurde.
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