Urania ist im Tischtennis top

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Die 1. Tischtennis- Herrenmannschaft des SC UraniaFoto: Hoyer

Trotzdem herrscht Nachwuchsmangel: Jugendliche sind schulisch zu hoch belastet

Hamburg. Im Tischtennis ist der SC Urania top. Acht Herren- und zwei Damenmannschaften kämpfen im Ligabetrieb um Punkte. Die ersten Herren belegen in der Verbandsliga Hamburg, der höchsten Spielklasse Hamburgs, den dritten Platz, schlugen gerade die Dritte des SC Poppenbüttel glatt mit 9:3. Nach vier Spielen haben die Uranen mit sieben Punkten Tuchfühlung zur Spitze. Dort rangiert die Zweite von Oberalster VfW mit acht Zählern. Mit dem Zweitplatzierten ETV 1, ist Urania punktgleich. Allerdings liegt das Feld der zwölf Teams noch dicht beisammen. Urania schlug bislang den Tabellenletzten SG GWR/TuS Osdorf und den TSV Glinde. Beim direkten Konkurrenten ETV holte man ein Unentschieden. „Die Begegnungen mit Tabellenführer Oberalster stehen noch aus“, warnt Uranias Spitzenspieler Lutz Mocker vor allzu hohen Erwartungen. Den dritten Platz sollten die Barmbeker aber halten können, findet Mocker. Damit würde Urania in der Endabrechnung die Relegation und die Möglichkeit des Aufstiegs in die Verbands-Oberliga erreichen, in der Teams aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern spielen. Die ersten Damen von Urania spielen dort bereits, müssen allerdings gegen den Abstieg kämpfen.
In der ersten Herrenmannschaft ist bereits ein 16-Jähriger mit von der Partie. Paranchai Ruangrit kam in einer Begegnung dieser Saison, gegen den TSV Glinde, schon erfolgreich zum Einsatz, gewann drei Spiele. Die Tatsache, dass ein 16-Jähriger in der 1. Mannschaft spielt, wirft aber auch ein bezeichnendes Licht auf die Nachwuchssituation. „Zwei Jugendmannschaften sind wegen zu hoher schulischer Belastung der Jugendlichen auseinandergefallen“, erzählt Lutz Mocker. Bleibt zu hoffen, dass die Erfolge der Uranen auch die Jugendlichen wieder heiß auf Tischtennis machen. (ch)
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