Wieder in der ersten Bundesliga

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Sie schafften den Aufstieg in die 1. Bundesliga (v.l.): Andreas Metz, Tobias Friedrich, David Aronis, Florian Stiefenhofer, Robin Otto und Ismail Ali Foto: Thomas Hoyer

Snookerclub Hamburg gelangte ohne Niederlage der Aufstieg

Barmbek Die besten Snookerspieler des SC Hamburg sind wieder erstklassig: Als Meister der 2. Bundesliga Nord schafften Kapitän Florian Stiefenhofer und seine Mitstreiter ungeschlagen den Wiederaufstieg in Deutschlands höchste Spielklasse, ein Kunststück, das den Barmbekern seit Gründung des Vereins im Jahr 2000 bereits zum vierten Mal gelang, in drei Fällen allerdings mit sofortigem Abstieg geendet hatte.
Der Zweitligist aus der Bramfelder Straße schaffte fast den perfekten Durchmarsch, gewann 13 seiner 14 Partien. Nur einmal, am 1. Spieltag, musste man sich gegen den härtesten Widersacher, das Team der Snookerfabrik Berlin, mit einem 4:4 begnügen. Die am Ende für den Meistertitel und den Aufstieg entscheidende Auseinandersetzung in Hamburg wurde 5:3 gewonnen. Am Ende betrug der Vorsprung auf den Vizemeister aus Berlin fünf Punkte.

2. Mannschaft in Oberliga


Die meisten Einsätze bestritt Tobias Friedrichs, der nur drei seiner 26 Spiele verlor, eine Gewinnquote von 88,46 Prozent. Auf ein noch besseres Ergebnis kam der in 22 Partien 20 Mal siegreiche Ismail Ali (90,91%). Robin Otto gewann immerhin 19 seiner 23 Matches, und auch Andreas Metz konnte 13 von 15 Spielen für sich entscheiden. Nachwuchshoffnung David Aronis (18) hatte mit drei Siegen bei sechs Einsätzen ebenfalls seinen Anteil am Erfolg.
Auch die zweite Mannschaft des SC Hamburg schlug sich hervorragend, hat als Meister der Oberliga Nord die Relegation zur 2. Bundesliga erreicht, die am 13. Juni in Hannover stattfindet. Payam Salman Tabrizi (92,59% Siege), Kapitän Volker Buchwald (90,32%), Timo Rieß, Jaddilok Sombathom und Ronny Pawlitza, der als Sportwart auch zum Bundesligaaufstieg beitrug, boten eine tolle Mannschaftsleistung, gewannen elf von zwölf Spielen. Die dritte Mannschaft, die ebenfalls in der Oberliga startete, landete im Mittelfeld, wobei die internen Duelle mit 0:3 beziehungsweise 3:6 verloren wurden.
Für die nächste Saison kennt man bei der „Ersten“ des Snookerclubs Hamburg nur ein Motto, und das heißt „Nie wieder zweite Liga“. „Wir gehören auf jeden Fall ins Oberhaus“, sagt Pressesprecher Andreas Metz, amtierender Norddeutscher Doppelmeister bei den Herren und Senioren, überzeugt. (th)
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