„Zirkon“ mit guter Leistung

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Die Tanzformation „Zirkon“ hat die Enttäuschungen der letzten Saison schnell abgeschüttelt Foto: Hoyer

Jetzt gilt es Platz drei in der Regionalliga Nord-Ost zu verteidigen

Von Thomas Hoyer
Steilshoop
Neben der Jazz- und Modern-Dance Formation „Topas“, die in der 1. Bundesliga ihre Klasse zeigt, hat sich mit „Zirkon“ auch die zweistärkste Gruppe der GFG Steilshoop im bisherigen Saisonverlauf über Erwarten gut geschlagen, rangiert derzeit auf einem sehr ordentlichen dritten Platz der Regionalliga Nord-Ost. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga war „Zirkon“ komplett zusammengeblieben. Mit Stella Mickeler Garcia, Frieda Grünhagen und Mona Peikert kehrten zudem drei Tänzerinnen in das jetzt 22-köpfige Aufgebot zurück, die in der letzten Saison aufgrund von Auslandsaufenthalten beziehungsweise Beruf eine Pause eingelegt hatten. Außerdem schloss sich Julia Niemann der Gruppe an, vorher Co-Trainerin der Gruppe „Axinit“, die unbedingt selbst wieder aktiv auf der Tanzfläche stehen wollte. Trainerin Franziska Stender konnte also aus dem Vollen schöpfen, wobei sie diesmal richtig viel Zeit hatte, um ihre Formation auf die vier angesetzten Turniere in der Regionalliga vorzubereiten; fast zwei Monate mehr als 2015. „Das lief im Vorweg alles sehr entspannt ab. Im Gegensatz zur letzten Saison, als der Druck, in der zweithöchsten Klasse bestehen zu müssen, doch ziemlich groß war“, so Franziska Stender, die mit ihren Schützlingen einen dreieinhalbminütige Choreografie mit dem Titel „Made in Stone“ zu einer Ballade mit Klaviermusik und Gesang einstudiert hat. Der Vortrag soll persönliche Katastrophen widerspiegeln, aus der die Betroffenen gestärkt wieder herauskommen. „Man könnte jetzt fast sagen, das trifft genau auf mein Team zu, das nach dem Abstieg, wieder richtig gut in die Spur gefunden hat“, schmunzelt Franziska Stender. Die Trainerin konnte sich gleich zum Saisonauftakt mächtig freuen: Platz drei beim ersten Turnier in Cottbus ließ die Enttäuschungen der letzten Saison schnell vergessen. Und als „Zirkon“ zwei Wochen darauf in anderer Zusammensetzung sein gutes Ergebnis wiederholen konnte, am Ende sogar noch einen Punkt mehr auf dem Konto hatte, war die Erleichterung noch größer. „Ich bin richtig stolz darauf, dass alle meine Tänzerinnen etwa über das gleiche Leistungsniveau verfügen“, so Franziska Stender. „Es war überhaupt kein Problem, in unserer elfköpfigen Formation eine Reihe von Wechseln vorzunehmen, was eigentlich ehr untypisch ist. Alle Damen werden zum Einsatz kommen. Das stärkt den Zusammenhalt, wie sich bereits gezeigt hat.“ Auch beim dritten Turnier in Fliegenberg (Niedersachsen) konnte „Zirkon“ seine gute Form bestätigen, obwohl es diesmal nur Platz vier reichte. Eine Verletzung von Isabell Borchert in der Vorrunde hatte vorübergehend für etwas Aufregung gesorgt, doch gelang es Co-Trainer Julia May, von Beruf Physiotherapeutin, Isbabell vor der Entscheidung wieder fit zu machen. Nun gilt es für „Zirkon“ am kommenden Sonnabend beim letzten Saisonturnier in Hannover noch einmal richtig Gas zu geben.
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