Zufrieden ohne Glanz

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Für die beste Leistung in der abgelaufenen Saison sorgte die zweite Mannschaft (hintere Reihe v. l.): Björn Hackbarth, Jens-Erik Rudolph und Harald Ludewig; (vordere Reihe): Michael Bahlmann, Oliver Hinz, Philipp Engelhardt und Rolf Sander. Es fehlen Stefan Hein und Matthias Baumann.Foto: Thomas Hoyer

Barmbeker Schachclub beendete die Saison

Von Thomas Hoyer
Barmbek. Mit dem letzten Punktspiel der ersten Mannschaft ging für den Barmbeker Schachklub am vergangenen Freitag die Saison 2011/12 zu Ende. Auch wenn keines der fünf gemeldeten Teams den Aufstieg in eine höhere Klasse schaffte, können die Verantwortlichen mit dem Abschneiden durchaus zufrieden sein. Die erste Mannschaft um Kapitän Thomas Sachs belegte in der Stadtliga einen akzeptablen Mittelfeldplatz. Besser lief es für die „Zweite“, die in der Bezirksliga Staffel „D“ bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg mitkämpfen konnte. Doch verspielte Mannschaftsführer Oliver Hinz den Sprung in die höhere Klasse mit einer 2,5:5,5-Niederlage beim Bille Schachklub. Nur Michael Bahlmann, Erster Vorsitzender des Barmbeker Schachklubs, konnte seine Partie gewinnen. Rolf Sander, Stefan Heim und Harald Ludewig gelang immerhin ein Remis. „Schade, dass es am Ende nicht geklappt hat“, so Schachwart Norbert Becker. „Insgesamt hat mich das Team angenehm überrascht.“ Einen ordentlichen fünften Rang belegte die „Dritte“ um Kapitän Tomas Epstein, die ebenfalls in der Bezirksliga antritt (Staffel „C“). Höchst erfreuliche Leistungen bot auch die vierte Mannschaft um Christian Döll als Kreisligadritter.
Auch in der Kreisklasse, der untersten Liga, war der Barmbeker Schachklub mit einem Team vertreten, das in der Endabrechnung Rang fünf belegte. Der 1926 gegründete Barmbeker Schachklub zählt derzeit gut 50 Mitglieder, von denen fast alle in den verschiedenen Mannschaften um Punkte kämpfen.
Dabei handelt es sich ausschließlich um Männer, was die Verantwortlichen sehr bedauern. „Leider findet nur ganz selten eine Frau den Weg in unseren Verein“, so Norbert Becker. „Aber das geht nicht nur uns so. Schach ist wirklich eine Männerdomäne.“ Aber nicht nur Damen, sondern auch weitere Herren, die über Grundkenntnisse des königlichen Spiels verfügen sollten, sind in den Räumen des Stadtteilzentrums Barmbek-Basch, Wohldorfer Straße 30, der Trainings- und Spielstätte des Traditionsclubs, stets willkommen. Interessierte können sich auch während der Ferien jeden Dienstag ab 19 Uhr (bis ca. 23 Uhr) vor Ort (1.Stock) ein Bild machen, sprich: mehrmals kostenlos schnuppern. Der Monatsbeitrag im Barmbeker Schachklub beläuft sich auf 9 Euro (ermäßigt 4,50 Euro). Weitere Informationen bei Norbert Becker, Tel.: 691 45 70. (th)
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