Der rasante Fall des Goldpreises

Anzeige
Ist die Zeit der Anleger, die auf Sicherheit anstelle von hoher Rendite setzen, vielleicht wirklich bald vorbei? Momentan sieht es jedenfalls so aus, als könne man mit den Geldanlagen, die jahrelang als die sicheren Häfen an den Finanzmärkten galten, nicht mehr viel von seinem Vermögen herüberretten. Festgeldkonten werfen in dieser Zeit der Niedrigzinspolitik kaum noch etwas ab und könnten in Folge der drohenden Inflation sogar zu Verlusten führen und nun trifft es seit einigen Monaten auch das allseits beliebte, stets als sicher bezeichnete Edelmetall Gold.

Seit der Jahrtausendwende konnte das zuvor bereits in Vergessenheit geratene Edelmetall eine Art Wiedergeburt erleben. Nachdem die Probleme in der Finanzwelt praktisch schon zu Beginn des neuen Jahrtausends mit den Anschlägen vom 11. September 2001 und dem zweiten Irakkrieg begannen, wurde es mit den Jahren eigentlich nur schlimmer. Immobilienkrise, Bankenkrise, Staatsschulden, Eurokrise und wie die zahlreichen Krisen an den Märkten nicht alle hießen. Was sich jedoch hielt, war das Gold. Nicht nur in Form von Goldbarren sondern auch als börsengehandelte Fonds. Wer sein Geld in Sicherheit wissen wollte, setzte es auf das gelbe Edelmetall und fuhr damit die meiste Zeit richtig gut.

Das hat nun ein Ende, denn seit Beginn des Jahres sind die Goldpreise massiv eingebrochen. Um bis zu 25 Prozent hat das Edelmetall bereits an Wert verloren und momentan sieht es nicht so aus, als würde es bald zu einer Besserung kommen. Ist denn damit der letzte sichere Hafen der Geldanlage verloren gegangen? Nur im Bereich der binären Optionen wird man mit dem fallenden Goldpreis wohl auch weiterhin seine Freude haben. Setzte man jahrelang auf ein Steigen der Kurse und damit auch ein Steigen des Goldpreises, so kann man sich inzwischen sicher sein, dass man richtig damit fährt, auf ein Fallen der Kurse zu setzen.
Anzeige
Anzeige
1 Kommentar
1.240
Elke Noack aus Rahlstedt | 25.07.2013 | 13:49  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige