Die antioxidative Wirkung von Arganöl

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Argannüsse

Der Arganbaum oder „Baum des Lebens“ wird zu Recht von der UNESCO geschützt, denn die wertvollen Inhaltstoffe seiner Samen sind für den Menschen überlebenswichtig. Da sie in einer so speziellen Kombination und einer so hohen Konzentration auftreten, wurde das Arganöl in der Kosmetik und in der Küche immer beliebter. Aber was ist eigentlich seine spezielle Wirkung und wofür kann sie vom Menschen genutzt werden?

Arganöl, oder das „Gold aus Marokko“

In der Berber-Kultur, ist das Arganöl ein wichtiger Bestandteil. Durch sein geringes Anbaugebiet und seine schwierige Gewinnung in Handpressung, gilt das Öl als besonders selten und kostbar. Seine einzigartige Zusammensetzung aus Antioxidantien und essentiellen Fettsäuren schützt den Organismus auf zellularer Ebene. Die hohe Konzentration an Vitamin-E, ist hierbei ebenfalls entscheidend und macht es so einzigartig.

Vor was beschützen Antioxidantien und wie helfen sie dem Körper?

Frei Radikale in der Umwelt greifen den menschlichen Organismus an, zerstören Zellgewebe, können auch zu dessen Entartung führen, was wiederum Krebs zur Folge hätte. Doch auch andere gesundheitliche Schäden werden durch die freien Radikalen ausgelöst und durch müde und schlaffe Haut und Krampfadern deutlich sichtbar. Geschädigte Blutgefäße sind die Ursache für Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Beschwerden, und führen nach und nach zu Krankheiten. Werden die Gefäße im Gehirn angegriffen, begünstigt dies Schlaganfälle und Demenz. Auch Gelenkbeschwerden werden durch angegriffenes Knorpelgewebe häufiger, genauso wie eine Beeinträchtigung der Sehkraft durch zerstörte Gefäße in den Augen.

Doch die Antioxidantien schützen die Zellen. Sie sind sozusagen Radikalfänger und verhindern die Zerstörung gesunder Zellen indem sie den freien Radikalen das geben, was diese sich sonst aggressiv aus der Zellmembran reißen würden. Außerdem verhindern sie durch ihre Eigenschaften, dass sich immer mehr neue Radikale im Körper bilden. Die Antioxidantien sind also die körpereigene Schutzwache und daher im Organismus enorm wichtig und sollten immer in ausreichender Menge vorhanden sein.

Da die Antioxidantien in der modernen Ernährung, die zu großen Teilen aus Getreide, Milch und Fleisch besteht, nur sehr spärlich vorkommen, ist es notwendig sie dem Körper gezielt zu verabreichen. Dabei kann das Arganöl helfen, denn die hohe Konzentration an Vitamin-E in dem Öl ist enorm hoch.

Bei welchen Beschwerden helfen die Antioxidantien des Arganöl?

Der Antioxidans Vitamin-E zeigt sich deutlich sichtbar bei der äußerlichen Anwendung auf Haut und Haar, wie auch mit einer inneren Wirkung auf zellularer Ebene. Die Vitamin-E-Form Triterpenoid verhilft sonnenverbrannter und vernarbter Haut zu einer besseren Regeneration und bietet mit seiner desinfizierenden Wirkung einen natürlichen Hautschutz. Im Körper hilft das Triterpenoid vor allem der Gesundheit von Galle, Leber und Herz und bekämpft Viren und krebsfördernde Substanzen.

Die Spannkraft der Haut wird auch durch Saponiene verbessert und Falten können so gemindert werden. Sie wirken sich ebenfalls positiv auf die Vitalität der Haare aus und regen sogar das Haarwachstum an. Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Akne oder Windpocken können mit den wertvollen Inhaltsstoffen des Arganöls gelindert werden.

Die enthaltenen Carotinoide können das Gewebe straffen und auf natürliche Weise vor UV-Strahlung schützen. So verleihen sie dem Hautbild ein frischeres Aussehen. Der hohe Anteil an dem natürlichen Antioxidans Pholyphenol fördert dazu die Produktion neuer Zellen, bekämpft die freien Radikalen und schützt vor Entzündungen. Ebenfalls einer der wichtigsten Kämpfer gegen die freien Radikalen, ist die enthaltene Vitamin-E-Form Tacopherol.

Durch die vielen hilfreichen Antioxidantien, die sich so um Schönheit bemühen und vor allem die perfekte Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit gewährleisten, ist das Arganöl ein fester Bestandteil der Naturkosmetik geworden. Doch auch in der Gourmetküche und bei einer gesundheitlichen Ernährungsweise, ist es sehr beliebt. Durch den Anteil von 80% an ungesättigten Fettsäuren wie der Linolsäure, wird der gesundheitliche Effekt für den Organismus noch verstärkt. Die Linolsäure baut einen natürlichen Schutzfilm für Haut und Haare auf und verhindert so das Austrockenen. Außerdem unterstützt sie die Darmschleimhaut und weitere Organfunktionen und wendet Entzündungen ab.

Durch diesen hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren und natürlichen Antioxidantien wird das Arganöl in Marokko schon lange als traditionelles Heilmittel eingesetzt und hat nun auch in den letzten Jahren in der westlichen Welt einen Boom erlebt. Es kann als Pflege- und Massageöl für den Körper verwendet werden, als Beisatz in Gesichtsmasken und Pflegemitteln, als Badezusatz oder auch in der Küche.

Erfolgreiche Studien mit Arganöl

Es gibt bereits viele erfolgreiche Studien von Wissenschaftlern wie beispielsweise dem bekannten Immunologen Dr. Peter Schleicher, welche die positive Wirkung von Arganöl in verschiedenen Bereichen bestätigen. Dazu gehören die allgemeine Verringerung von Allergiebereitschaften, beruhigende und verbessernde Auswirkungen auf Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Akne oder Psoriasis. Auch die pflegenden Fähigkeiten für Haut und Haar wurde bestätigt. Die Haut kann Feuchtigkeit besser speichern und wird so straffer und faltenfreier. Die Hilfe bei Haarausfall und dünnem und strähnigem Haar wurde ebenfalls von wissenschaftlichen Ergebnissen belegt.

Ob das Arganöl auch im menschlichen Organismus seine antioxidative Wirkung freisetzt und beispielsweise bei Krebs und Stoffwechselerkrankungen hilft, wurde in einigen Studien schon positiv bewertet, wird aber noch genauer untersucht. Fest steht, die antioxidative Wirkung unterstützt den menschlichen Organismus.
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