Ein Jugendtreff für Willinghusen

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Jugendpfleger Martin Lenzmeier sowie Antje Schäfers (l.) und Hati Guenachi (r.) freuen sich über den Andrang zur Eröffnung des Jugendtreffs Foto: Möller
Barsbüttel: Dorfstraße 14 |

Im Willinghus spielen und chillen

Christa Möller
Willinghusen
Darauf haben Willinghusens Jugendliche lange warten müssen: Seit Jahren schon wünschten sie sich einen Jugendtreff, wie es ihn in den Barsbütteler Ortsteilen Stellau und Stemwarde schon seit Jahren gibt. Ein Jugendtreff im Willinghus lädt ab sofort immer dienstags Schüler ab der fünften Klasse ein. „Die richtigen Checker werden auch weiter nach Barsbüttel kommen“, ist Jugendpfleger Mathias Lenzmeier, 55, überzeugt davon, dass einige Jugendliche den Treff in Willinghusen zusätzlich nutzen werden. Dort hatten bislang die Räumlichkeiten gefehlt. Doch als die Gaststätte „Willinghus“ schließen musste, sahen die Mitglieder des Vereins „Bürger für Willinghusen“ die Chance auf Realisierung eines Bürgertreffs für ihren Ort. Bis Ende 2020 hat die Gemeinde Barsbüttel das Gebäude an der Dorfstraße 14 gemietet. Vereinsmitglieder renovierten die ehemalige Gaststätte mit großem Einsatz. Seit Jahresbeginn finden in deren drei Räumen Angebote wie Bingo, Skat, Klönschnack und Livemusik großen Anklang.

Offene Jugendarbeit

Jetzt kommt mit dem wöchentlichen Jugendtreff am Dienstag zwischen 16 und 19 Uhr ein Angebot für Schüler ab der fünften Klasse dazu – ein gemeinsames Projekt des Vereins „Bürger für Willinghusen“ und der Gemeinde Barsbüttel. „In der offenen Jugendarbeit können die Jugendlichen entscheiden, was stattfinden soll“, erklärt der Gemeindejugendpfleger. Vom „Teekränzchen im Winter“ über „Filme gucken“, „Kegelbahn“, „Tischtennisplatte“, „Spiele“ und „Erzählrunde“ reichen die Wünsche der Jugendlichen, die zur Eröffnung vorbeischauten. Sozialpädagogin Antje Schäfers und die sozialpädagogische Assistentin Hati Guenachi freuen sich über den Andrang ebenso wie Martin Lenzmeier, der seit fast dreißig Jahren als Jugendpfleger in der Gemeinde arbeitet. „Der Vorteil ist, das Antje und Hati hier im Ort sehr bekannt sind“, sagt er. Den Jugendtreff mit seiner offenen Arbeit sieht er als Ergänzung zu den Angeboten der Vereine und Verbände vor Ort. Er kann sich im Jugendclub auch mal Filmabende, ein Kickerturnier oder eine Party vorstellen und „wir werden sicherlich auch mal gemeinsam wegfahren.“ Bis der Mietvertrag ausläuft, danach soll das „Willinghus“ abgerissen werden und einem Neubau Platz machen. Dann könnte ein neues Dorfgemeinschaftshaus auf dem Grandsportplatz entstehen. Lenzmeier hofft, dass auch der Jugendclub mit umziehen wird.
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