Neujahrsempfang in Barsbüttel

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Bürgermeister Schreitmüller (l.) und Bürgervorsteher Tehge ehren die Männer der Feuerwehr Foto: güb
Barsbüttel: Soltausredder 20 |

Bürgermeister Schreitmüller gibt Ausblick auf 2017 und ehrt die Feuerwehrmänner der Gemeinde

Von Günther Brockmann
Barsbüttel
Schon weit vor Beginn des Barsbüttler Neujahrsempfangs in der Aula der Erich-Kästner Gemeinschaftsschule waren etliche Bürger und Bürgerinnen vor Ort. „Frühes Erscheinen sichert die besten Plätze“, war oft zu hören, wenn sich Freunde und Bekannte trafen. Auch am vergangenen Sonntag (8. Januar) war die Aula der Erich-Kästner Schule beim Neujahrsempfang der Gemeinde wieder bestens gefüllt. Sicherlich kamen auch viele, um die Neujahrsrede von Bürgermeister Thomas Schreitmüller zu hören, der dabei stets einen Ausblick auf das neue Jahr gibt. Bevor er mit seiner Rede an der Reihe war, trat die Schülerband der Erich-Kästner Schule mit einem Stück für Gitarre und Gesang auf und Bürgervorsteher Friedrich-Wilhelm Tehge wünschte allen Gäste einen frohes neues Jahr 2017. Bürgermeister Thomas Schreitmüller schloss sich seinen Worten an und ergänzte: „In diesem Jahr stehen Wahlen auf dem Programm. Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein im Frühjahr und die Bundestagswahl im Herbst. Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihr Mandat wahrnehmen und Ihr Wahlrecht ausnutzen. Nur so bleibt unsere Demokratie eine lebendige Demokratie“, so der Appell des Bürgermeister. Danach widmete er sich in seiner Rede den Plänen in der Gemeinde.

Kindergartenbau

„Wir werden einen neuen Kindergarten für Barsbüttel bauen. Am Standort An der Barsbek soll eine Anlage entstehen, die für 60 Kinder Platz bieten wird“, verkündete Thomas Schreitmüller. Als nächstes nannte er den Ausbau der Erich-Kästner Gesamtschule als weiteres Projekt für 2017. „Der geplante Erweiterungsbau soll Platz für acht Klassen bieten“, betonte er. Sorgen bereiten ihm Pläne, die Hamburg vor den Toren von Barsbüttel hat. Die Straße Richtung Jenfeld will Hamburg erneuern. „Das erfordert komplizierte Umleitungsmaßnahmen. So könnte es bedeuten, dass wir von Barsbüttel möglicherweise nur über die Umleitung Autobahn in Richtung Hamburg kommen“, sorgte sich Barsbüttels Bürgermeister.

Mittel für Sportanlagen

Zu seinen weiteren aber positiven Ausblicken für 2017 gehörte die Ankündigung, dass ein zwölf Hektar großes Neubaugebiet – Einzelheiten nannte er noch nicht – ansteht. Außerdem wies er daraufhin, dass genügend Geld vom Land für den dringenden Deckenausbau des Barsbüttler Hallenbades zur Verfügung steht. „Es gibt sogar 750.000 Euro für den Ausbau der Laufbahn des Barsbüttler Sportplatzes. Ich hätte gar nicht gedacht, dass dieses Projekt so teuer sein kann“, betonte der Bürgermeister in seiner Rede.

Glasfaser und Bürgerhaus

Zu den weiteren guten Nachrichten für Barsbüttel gehörten die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos für Stellau und der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur für Barsbüttel, der in den Orten Stellau und Stemwarde beginnen soll. Die Gemeinde Willinghusen soll einen neuen Kunstrasenplatz erhalten. Außerdem positiv für Willinghusen: der Bau eines Bürgerhauses. „Wir werden vor Ort demnächst eine Begehung machen und auch schauen, wie Willinghusen darüber
hinaus noch attraktiver werden kann“, kündigte er an. Zum Schluss des Neujahrsempfangs wurden verdiente Männer der Freiwilligen Feuerwehr Barsbüttel für 40-jährige und 25-jährige verdienstvolle ehrenamtliche Mitarbeit ausgezeichnet.
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