Der Weg zum passenden Campingfahrzeug

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Die Suche nach dem passenden Campingfahrzeug wird gerne unterschätzt. Immerhin existiert eine große Auswahl an Fahrzeugen, die im Hinblick auf Funktion, Nutzen und Preis deutliche Unterschiede aufweisen können. Daher ist es gerade für Neulinge empfehlenswert, sich vor dem Kauf ausführlich mit den einzelnen Möglichkeiten zu beschäftigen.

Es ist gar nicht lange her, da wurde der Campingurlaub noch von vielen Personen belächelt. Doch inzwischen ist die Situation eine vollkommen andere: Campingurlaub ist wieder angesagt, von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl derer, die wieder campen oder diese Form des Urlaubs zumindest kennenlernen möchten.

Doch bevor es losgehen kann, muss zunächst ein geeignetes Campingfahrzeug beschafft werden. Wer sich noch unschlüssig ist und deshalb das Campen zunächst ausprobieren will, entscheidet sich am besten für das Mieten. Auf diese Weise bleiben die Kosten im Rahmen und zugleich wird keine Verbindlichkeit eingegangen. Wer schon einen Schritt weiter und sich daher seiner Sache sicher ist, setzt am besten auf den Kauf. Viele Camper empfinden es als angenehmer, wenn das Bett, auf dem sie schlafen, wirklich das ihre ist.

Bevor ein Fahrzeug ausgewählt wird, gilt es sich der konkreten Möglichkeiten bewusst zu sein. Je nach Art des geplanten Campingurlaubs können an das Fahrzeug nämlich besonders konkrete Anforderungen gestellt werden. Doch viele Interessenten wissen nicht, was die einzelnen Campingfahrzeuge bzw. Modelltypen zu bieten haben. Nachfolgend werden sie daher vorgestellt.

Wohnwagen im Überblick


Klappcaravan: Diese Art von Caravan muss am Reiseziel erst noch aufgebaut werden. Die einzelnen Komponenten sind in einem Anhänger untergebracht, wodurch sich der Klappcaravan im Vergleich zu seinen modernen Kollegen besonders komfortabel fahren lässt. Da es allerdings mühselig ist, den Wohnwagen erst noch aufbauen zu müssen, ist der Klappcaravan so gut wie vollständig vom Markt verschwunden.

Miniwohnwagen: Beim diesem Wohnwagen ist der Name Programm. Auffällig sind die äußerst kompakten Abmessungen, die im Regelfall nur Platz für zwei Personen bieten. Wie der Klappkaravan ist auch der Miniwohnwagen aus der Mode gekommen, wobei es allerdings einige Designmodell gibt, die immer noch gefragt sind.

Touringwohnwagen: Die Mehrzahl der Camper setzt auf den Touringwohnwagen, weil er mit einem guten Raumangebot aufwartet, das sich auch für Familien eignet. Außerdem gilt das Preis-Leistungs-Verhältnis als hervorragend.

Luxuscaravan: Solch ein Wohnwagen fällt besonders geräumig aus und verspricht daher den größten Komfort beim Campen. Aufgrund seiner großen Abmessungen ist er aber nicht immer leicht zu fahren, zudem ist er in der Anschaffung relativ kostspielig.

Übersicht der gängigsten Wohnmobile


Campingbus: Ein Campingbus ist nichts anderes als ein Transporter, der speziell für Campingausflüge umgerüstet wurde. Seine Stärke sind die Fahreigenschaften, die ein schnelles Vorankommen bei einem geringen Kraftstoffverbrauch versprechen. Das Raumangebot ist jedoch überschaubar und bietet praktische Wohnlichkeit auf kleinem Raum, weshalb Campingbusse überwiegend von Alleinreisenden und Paaren genutzt werden.

Alkoven Wohnmobil: Merkmal dieses Wohnmobils ist die geräumige Kabine, die sich über dem Fahrerhaus befindet und somit besonders viel Platz bietet. Zudem ist der Wohnbereich vom Fahrerhaus abgekoppelt, was zwar etwas Platz kostet, dafür aber eine gute Isolierung verspricht.

Teilintegriertes Wohnmobil: Im Gegensatz zum Alkoven Wohnmobil gehen Wohnraum und Fahrerhaus ineinander über, wodurch mehr Platz zur Verfügung steht. Da serienmäßig das Führerhaus über keine Wärmedämmung verfügt, kann es zur Auskühlung des Innenraums beitragen. Allerdings sorgt die Seriennähe für erschwingliche Ersatz- und Wartungskosten, zudem überzeugt ein teilintegriertes Wohnmobil mit seinem großen Angebot an Wohnraum.

Vollintegriertes Wohnmobil: Basis eines solchen Wohnmobils bildet ein Bus, sodass besonders viel Raum zur Verfügung steht. Allerdings genügt ein gewöhnlicher Autoführerschein meist nicht, um solch ein Wohnmobil fahren zu dürfen.

Wohnkabine: Die Wohnkabine wird auf Pickup-Fahrzeugen montiert. Sie bietet eine Basisausstattung und daher nicht unbedingt den größten Komfort. Dank des Basisfahrzeugs ist es allerdings möglich, sich auf unbefestigtem Terrain zu bewegen und beispielsweise Wüsten zu durchqueren.

Hinweise zur Entscheidungsfindung


Alle der vorgestellten Fahrzeuge bringen ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Wichtig bei der Auswahl ist, dass die persönliche Situation berücksichtigt wird. Nur weil beispielsweise die Wohnkabine nach großem Abenteuer aussieht und womöglich anderen Campern imponieren mag, verkörpert sie nur für die wenigsten Personen die ideale Lösung. Außerdem sollten die Kosten stets in Relation zur Campingdauer gesetzt werden. Wer beispielsweise den Campingplatz nur einmal im Jahr für die Dauer von einer Woche besucht, ist aus finanzieller Sicht mit einem Wohnwagen besser beraten, als mit einem Wohnmobil.
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