Als Hebbel in Hamm wohnte

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In diesem Haus am Stadtdeich 81 wohnte die Schriftstellerin Amalie Schoppe. Hebbel ging hier ein und aus Foto: Archiv

Geschichtscafé stellt am 5. April den Dramatiker und Lyriker vor

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils, ist schon erstaunlich, welche bedeutenden Persönlichkeiten mehr oder weniger lange in unserem Quartier gewohnt haben. Im nächsten Geschichtscafé geht es diesmal um Friedrich Hebbel, der ab 1835 mit zeitlichen Unterbrechungen in Hammerbrook wohnte. Hebbel wurde 1813 in Dithmarschen geboren und wuchs dort in ärmlichen Verhältnissen auf. Die Hamburger Schriftstellerin Amalie Schoppe stellte für ihn einen Gönnerkreis zusammen, um seine Bildung zu fördern. Als 22-Jähriger zog Hebbel an den Stadtdeich zu Elise Lensing, die ihn finanziell unterstützte und dabei ihr Vermögen aufbrauchte. Es war wohl von seiner Seite keine richtige Liebe oder wenn doch, dann nur kurz. Auf alle Fälle entsprangen der Beziehung zwei Kinder. In der Veranstaltung wird das Verhältnis von Lensing und Hebbel beleuchtet und zur Diskussion gestellt. Aus Hebbels literarischem Werk wird dazu „Maria Magdalene“, ein bürgerliches Trauerspiel, herangezogen. Passend zum Thema geht es in diesem Trauerspiel um Moral und Ehre in der Biedermeierzeit. Ein kurzer Blick auf „Mutter und Kind“, ein Epos mit Szenen vom Hamburger Brand und Schilderungen der sozialen Verhältnisse, rundet die Betrachtungen ab. Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm.

Das Geschichtscafé findet statt am Dienstag, den 5. April um 14.30 Uhr im Stadtteilarchiv Hamm, Carl-Petersen-Straße 76, Hofzugang. Der Eintritt inklusive Bewirtung mit Kaffee und Kuchen beträgt 5 Euro
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