Ausstellung: Der Künstler Hans Förster

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Hans Förster, Bauernrennen im Regen, um 1905-1915, Sammlung Altonaer Museum Foto: SHMH/Michaela Hegenbarth

Der Hamburger Maler und Grafiker hatte seine Stadt stets im Blick

Von Natascha Gotta
Hamburg
Der Hamburger Künstler Hans Förster (1885 - 1966) hatte seine Stadt und das Landleben in den Vier- und Marschgebieten immer im Blick und malte die Hansestadt und ihre Menschen in seinen Momentaufnahmen. Zu seinem 50. Todestag hat das Altonaer Museum erstmals aus seinem Nachlass, der über 5000 Arbeiten umfasst, eine Auswahl erstellt. Die Ausstellung „Der Maler und Grafiker Hans Förster“ zeigt 120 Zeichnungen, Holzdrucke und Bücher aus seinem Lebenswerk. Bürgerhäuser, Kirchen, Straßen, Plätze, Parks, die Alststadt und die Elbvororte. Aber auch Bauernhäuser und die dort lebenden Menschen waren seinen Motive. Förster, der zeitlebens wirtschaftlich wenig erfolgreich war, hatte dabei immer einen nostalgischen Fokus. Für Fabriken oder moderne Verkehrsmittel war kein Platz. Wie ein Denkmalpfleger und Heimatkundler hielt er Details fest. Von Türportalen im Rokokostil, über vom Abriss bedrohte Häuser oder alte Trachten. So liefern seine Arbeiten heute wichtige Hinweise zu Altonas Baugeschichte.

Der Maler und Grafiker Hans Förster: bis 5. Februar 2017, Dienstag - Sonntag 10 - 17 Uhr, Altonaer Museum, Museumstraße 23, Telefon 4281350, Eintritt: 7,50 Euro (4,50 erm.), unter 18 J. frei
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