Ausstellung: Koskoschka und die Zauberflöte

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Die Schlange, aus den Kostümentwürfen für die Aufführung der Oper Genf, 1965, farbige Kreide, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © Fondation Oskar Kokoschka / VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Museum für Kunst und Gewerbe zeigt Bühnenbilder des österreichischen Künstlers

Von Natascha Gotta
Hamburg
Oskar Kokoschka (1886-1980), der als einer der wichtigsten Vertreter der Wiener Moderne gilt, wandte sich in seiner späten Schaffensphase der Oper und dem Theater zu. Es entstanden umfangreiche Bühnenbilder und Kostümentwürfe. „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart stattete der Expressionist gleich zwei Mal aus: 1954 für die Salzburger Festspiele und erneut 1965 für die Oper in Genf. Nach 30 Jahren werden diese Bilder und Entwürfe für die Genfer Aufführung erstmals wieder vollständig als Gruppe ausgestellt. Das Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) zeigt mit „Koskoschka und die Zauberflöte“ die rund 40 Arbeiten. Es sind überwiegend großformatige, farbige Kreidezeichnungen, die der Maler und Grafiker als Vorlage für Bühnenbilder, Kostüme und Bühnenvorhang anfertigte. Zu sehen ist auch ein riesiger Wandteppich mit Motiven der Zauberflöte. Der Gobelin wurde 1965 nach einer Kokoschka-Zeichnung extra für das MKG in der Münchner Gobelin-Manufaktur geknüpft.

Kokoschka und die Zauberflöte: bis 30. Oktober, Di. - So. 10 - 18 Uhr, Do. 10 - 21 Uhr, Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz 1, Telefon 4281310, Eintritt: 12 Euro (6 erm.), unter 18 J. frei
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