Ausstellung: Manet – Sehen. Der Blick der Moderne

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„Le déjeuner“ von 1868 ist eine Leihgabe der Neuen Pinakothek in München Foto: bpk/Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Édouard Manet in der Hamburger Kunsthalle

Von Natascha Gotta
Hamburg
Der französische Maler Édouard Manet (1832-1883) gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Malerei. Die Hamburger Kunsthalle zeigt schon kurz nach dem Ende der Umbauarbeiten ein Ausstellungs-Highlight: „Manet – Sehen. Der Blick der Moderne“. Manets Arbeiten in den Pariser Salon-Ausstellungen zogen schon im 19. Jahrhundert die Besucher an. Der Maler verstand es, ein direktes und spannungsvolles Verhältnis zwischen den Menschen in seinen Bildern und dem Betrachter aufzubauen. Diese direkte Ansprache war neu. Seine Werke dokumentieren, wie sich der Blick, das Sehen der Pariser Öffentlichkeit veränderte. Die Schaufenster der Kaufhäuser, die Mode der Damen, der Tourismus und das Nachtleben boten neue Ansichten, die der Stadtmensch Manet einfing. Dank Leihgaben aus internationalen Museen können Besucher seit langer Zeit wieder den ganzen Manet vom Früh- bis zum Spätwerk entdecken. So trifft etwa die bekannte „Nana“ auf „Jean-Baptiste Faure in der Rolle des Hamlet“.

Manet – Sehen. Der Blick der Moderne: bis 4. September, Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr, Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall 5, Telefon 428131200, Eintritt: 12 Euro (6 erm.), unter 18 J. frei
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