Ausstellung: „sculptures trouvées“

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Das Ernst Barlach Haus zeigt „herman de vries. sculptures trouvées“: Die Bäume, 1988, 21 Äste Foto: Andreas Läuble

Ernst Barlach Haus zeigt Werke von herman de vries

Von Natascha Gotta
Hamburg
Die Natur steht beim Künstler herman de vries im Mittelpunkt. Das Arbeitsmaterial seiner Werke sind Holz, Steine, Hölzer, Blätter und Erde. Das Ernst Barlach Haus zeigt mit „sculptures trouvées“ Skulpturen und Installationen aus Holz und Stein des Naturkünstlers. Dabei spannt die erste Schau des 84-Jährigen in Hamburg einen Bogen von um 1960 gefundenen Objekten, bis hin zu Fundstücken aus jüngster Zeit. Im Wald – seinem Atelier – gesammelt, systematisiert de vries seine Fundstücke und macht so Äste, Blüten und Steine für den Besucher auf neue Weise erlebbar. „laufen/sehen/ich suche nicht/ich suche nichts//finden“, so beschreibt de vries den Entstehungsprozess seiner Werke. Dabei ist alles gleichwertig – ein Grund, warum der gelernte Biologe auf Kleinschreibung, auch bei seinem Namen, besteht. In einer kunstmarktblasengesättigten Ego-Trip-Kunst habe die Klarheit und Konsequenz von de vries eine anarchische, rebellische Untertönung. Die Ausstellung zeige nichts Geschöpftes, Gemachtes, Gemaltes. Es sind gefundene Werke, erklärte Kurator Karsten Müller in einem Interview.

herman de vries. sculptures trouvées: bis 16. Mai, Dienstag bis Sonntag 11 -18 Uhr,Ernst Barlach Haus (Jenischpark), Baron-Voght-Straße 50 a, Telefon 82 60 85, Eintritt: 6 Euro (4 erm.), unter 18 J. frei
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